Teil eines Werkes 
10. Band, Peregrine Pickle : Roman : 3. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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ruhigen, ſie auf immer bei ihrer Ankunft in Brüſſel zu verlieren. Er ſtrengte daher ſeinen Erfindungsgeiſt an, um ein Mittel auszu⸗ ſinnen, ſich für ſeine Bemühungen, Geſchenke und fehlgeſchlagenen Hoffnungen ſchadlos zu halten. Unter dem Vorwande, friſche Luft zu genießen, ſetzte er ſich neben den Kutſcher auf den Bock. Er wandte gegen ihn ſeine Beredſamkeit und Freigebigkeit mit ſo gutem Erfolg an, daß dieſer Menſch ihm verſprach, die Dili⸗ gence außer Stand zu ſetzen, für heute weiter als bis nach Aloſt zu kommen.

Dieſem Verſprechen gemäß warf der Beſtochene etwa noch eine Meile von dem Wirthshauſe die Kutſche ſanft um. Er hatte ſeine Maßregeln ſo geſchickt genommen, daß dieſer Zufall keine weitere Unannehmlichkeit nach ſich zog als eine Anwandlung von Furcht, welche die Frauenzimmer ergriff, und die Nothwendigkeit, zu Fuße gehen zu müſſen. Denn der Poſtillon erklärte nach Beſichtigung des Wagens, die Axe wäre gebrochen, und gab der Geſellſchaft den Rath, voraus nach dem Wirthshauſe zu ſpazieren. Er wolle indeß langſam nachfahren und ſich Mühe geben, den Schaden ſo bald als möglich wieder herſtellen zu laſſen⸗

Peregrine ſchien über den Vorfall ſehr unwillig und fluchte ſogar auf den Poſtillon wegen ſeiner Unvorſichtigkeit. Er bezeigte die äußerſte Ungeduld, in Brüſſel zu ſeyn, und wünſchte, daß dieſes unglück ſie nur nicht noch eine Nacht länger unterwegs aufhalten möchte. Allein ſein getrenes Werkzeug kam, ſeinem geheimen Ver⸗ haltungsbefehl gemäß, nach einiger Zeit in's Wirthshaus und mel⸗ dete ihnen, daß der Wagner in weniger denn ſechs Stunden den Wagen unmöglich repariren könne. Der ſchlaue Jüngling ſchien jetz alle Geduld zu verlieren; er ſtürmte auf ſeinen Abgeordneten los ſtieß die ſchmachvollſten Reden gegen ihn aus, ja drohte ihm ſogar wegen ſeines ſchlechten Fahrens mit Prügeln.

Der Kerl betheuerte gar de⸗ und wehmüthig, daß an dem Um⸗ werfen weder ſeine Unvorſichtigkeit noch Ungeſchicklichkeit, ſondern