Teil eines Werkes 
10. Band, Peregrine Pickle : Roman : 3. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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derte ſich über die allgemeine Verwirrung, deren Veranlaſſung er nicht begreifen konnte. Pickle ſelbſt war nicht wenig beunruhigt, und er mußte allen ſeinen Einfluß und ſeine Beharrlichkeit aufbieten, um den Sohn der Kirche wieder zu beſchwichtigen, der endlich in ſeiner für unſern Jüngling gewonnenen Freundſchaft ſich bereit er⸗ klärte, bisher Vorgefallenes zu verzeihen, ſich aber ſchlechterdings weigerte, neben einem ſo eingefleiſchten Weltkinde zu ſitzen, wie der Doktor ſey. Er betrachtete ihn als einen Geiſt der Finſter⸗ niß, den der Widerſacher aller Menſchen auf die Welt geſandt habe, um die Seelen der Schwachen zu verderben. Aus dieſer Urſache be⸗ ſtand er, nachdem er ſich gekreuzt und gewiſſe Beſchwörungsformeln hergemurmelt hatte, darauf, daß der Doktor ſeinen Platz mit dem Juden vertauſchen müſſe. Letzterer nahte ſich dem beleidigten Geiſt⸗ lichen mit der Todesangſt der Furcht.

Nachdem auf dieſe Art die Ruhe wieder hergeſtellt war, wendete ſich das Geſpräch auf allgemeine Gegenſtände, und unſere Reiſenden langten, ohne irgend einen andern Zufall oder Streit, um ſieben Uhr Abends in Gent an. Es wurde ein Abendeſſen für die ganze Geſellſchaft beſtellt, und unſer Held ging nebſt ſeinen Freunden aus, um die Stadt flüchtig in Angenſchein zu nehmen. Er überließ unter⸗ deſſen ſeine neue Geliebte den gottſeligen Ermahnungen ihres Veicht⸗ vaters, den er, wie ſchon oben bemerkt worden, ganz in ſein Intereſſe gezogen hatte. Dieſer inbrunſtvolle Mittler ſprach gegen ſeine Pfleg⸗ befohlene ſo warm zu Pickle's Empfehlung, und wußte ihr Gewiſſen ſo geſchickt in dieſe Sache einzuflechten, daß ſie ſich nicht weigern konnte, an das große Werk ſeiner Bekehrung mit hülfreiche Hand zu legen, und ihm das Verſprechen gab, die gewünſchte Zuſammen⸗ kunft zu bewilligen.

Dieſe frohe Nachricht, die der Kapuziner Peregrine bei ſeiner Zurücktunft mittheilte, exaltirte deſſen Lebensgeiſter ſo ſehr, daß er beim Abendeſſen ſich durch tauſenderlei witzige Einfälle und Scherze zur Bewunderung und zum Vergnügen aller Anweſenden in unge⸗