Teil eines Werkes 
10. Band, Peregrine Pickle : Roman : 3. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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unterhalten hatte, noch nicht erſchöpft waren, ſo nahm man ſie von Neuem vor, als man in die Diligence geſtiegen war. Des Malers Duleinea vollendete ihren Sieg, indem ſie ihre Kunſt, zu liebäugeln, einige bezaubernde Seufzer und einige zärtliche franzöſiſche Liederchen in den Gang brachte. Sie ſang dieſelben mit ſo rührendem Aus⸗ druck, daß des Malers Entſchluß ſchmolz und ſeine Neigung völlig unterlag. Um ſie von der ganzen Wichtigkeit ihres Triumphs zu überzeugen, gab er ihr ein Speeimen von ſeinen Talenten, indem er ſie mit dem berühmten engliſchen Liede unterhielt, das immer deu Refrain hat:

Die Ferkel ſie liegen mit nacktem Steiß.

Siebenundfünfzigſtes Kapitel.

Peregrine wird, als er einige Fortſchritte in der Zuneigung der Flamlän⸗ derin gemacht, durch den Streit Jolters und des Juden unterbrochen. Er beſänftigt den aufgebrachten Kapuziner, der ihm zu einer Zuſammenkunft mit ſeiner ſchönen Beherrſcherin verhilft. Seine Erwartungen werden getäuſcht.

Mittlerweile bot Peregrine all' ſein Schmeichlertalent und ſeine Geſchicklichkeit auf, um das Herz der ſchönen Pflegbefohlenen des Kapuziners zu bewegen. Schon längſt hatte er ihr ſeine Liebe erklärt, und zwar nicht in der oberflächlichen Manier eines franzöſiſchen Ga⸗ lans, ſondern mit aller Inbrunſt eines Enthuſiaſten. Er hatte ge⸗ ſchmachtet, angelobt, geſchmeichelt, ihr verſtohlen die Hand geküßt und keine Urſache gefunden, ſich über die Aufnahme alles deſſen zu beklagen. Einem Manne von minder heißem Blute würde die Gegen⸗ gefälligkeit der Dame etwas zweideutig erſchienen, und er ſie vielleicht für nichts Anderes als für die Wirkung der franzöſiſchen Erziehung und der dieſer Nation natürlichen Lebhaftigkeit gehalten haben, doch Pickle hatte eine zu gute Opinion von ſeinen vorzüglichen Eigenſchaften,