Teil eines Werkes 
9. Band, Peregrine Pickle : Roman : 2. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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er lieber unmittelbar den Tod leiden, als ein Jahr lang in einem ſo fürchterlichen Kerker gefangen ſitzen wollte. Er verfluchte die Stunde ſeiner Geburt und den Augenblick, wo er ſein Vaterland verlaſſen hatte.

Ich meines Theils, verſetzte ſein Quäler in einem heuchleri⸗ ſchen Tone,ſah' mich genöthigt, die bittere Pille hinunter zu ſchlucken, den Prinzen um Gnade zu bitten. Er iſt damit zufrieden geweſen, weil ich nicht die Vermeſſenheit gehabt habe, ihn zu ſchla⸗ gen, und ich ſehe mich jetzt frei gegeben. Auch für Sie iſt noch ein Mittel, dieſelbe zu erlangen, freilich unter einer widerwärtigen Bedingung; doch iſt es immer beſſer, ein augenblickliches Leiden auszuſtehen, als Jahre lang Pein zu erdulden. Zudem, ſchloß er, will mich bedünken daß, um dem Elend eines lebenslänglichen Ge⸗ fängniſſes zu entgehen, Sie gewiß ein kleines Opfer nicht ſcheuen werden, zumal da Sie durch Ihre Nachgiebigkeit wahrſcheinlich Vor⸗ theile erlangen können, die Sie auf eine andere Art ſchwerlich er⸗ langen dürften.

Pallet beſchwor ihn um Gotteswillen, ihn nicht länger auf der Folter der Ungewißheit zu laſſen, ſondern ihm das Mittel zu nen⸗ nen. Er ſey entſchloſſen, es niederzuwürgen, ſo wenig es ihn auch anlachen möchte.

Nachdem ihn Peregrine ſo von Furcht und Hoffnung hin- und herſchleudern hatte laſſen, verſetzte er:Da die Beleidigung in Weiberkleidern geſchehen, und dieß eine unwürdige Verkleidung für das erſte Geſchlecht wäre, ſo hielt der franzöſiſche Hof dafür: der Verbrecher müſſe der Vorrechte und Unterſcheidungszeichen eines Mannes auf immer beraubt werden. Es hinge nun alſo von ihm ab, ob er im Kerker bleiben, oder die Freiheit unmittelbar wieder erlangen wolle.

Was! ſchrie der Maler voller Verzweiflung,mich der Mann⸗ heit berauben, mich zum Kaſtraten machen laſſen! Höll' und Teufel! lieber will ich immer hier liegen bleiben, und mich vom Ungeziefer