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machte auf Miſtriß Truunion Eindruck. Sie empfing ihn mit nicht gewöhnlichen Zeichen des Wohlgefallens und der Gewogenheit. Alle Nachbarn überhäuften ihn mit Liebköſungen. Indem ſie aber ſeine Vollkommenheiten bewunderten, konnten ſie ſich nicht erwehren, ſeine bethörte Mutter zu bemitleiden, die ſich ſelbſt des unausſprechlichen Vergnügens beraubte, das jede andere Mutter in dem Anſchauen eines ſo liebenswürdigen Sohnes würde gefunden haben. Mehrere Wohlgeſinnte gaben ſich die wiederholte Mühe, dieſes unnatürliche Vorurtheil, wo nur irgend möglich, zu bekämpfen. Statt aber dies Uebel zu heilen, entzündeten ſie es nur noch mehr, und Miſtriß Pickle konnte nie dahin gebracht werden, ihm das geringſte Merkmal mütterlicher Zärtlichkeit zu erkennen zu geben. Vielmehr artete ihr urſprünglicher Widerwille zu einem ſo eingewurzelten Haſſe aus, daß ſie nichts in der Welt unverſucht ließ, ihrem unſchuldigen Kinde die Neigung des Commodore zu entziehen. Zu dem Ende ſprengte ſie die boshafteſten Verläumdungen gegen daſſelbe aus. Tag⸗ täglich mißhandelte ſie die Ohren ihres Gatten mit einen ſelbſtge⸗ ſchmiedeten Beiſpiel von Peregrine's Undankbarkeit gegen ſeinen Oheim; denn ſie wußte, daß der Commodore es noch an demſelben Abend wieder erfahren würde. ₰ Demnach pflegte der alte Pickle ihm in ihrem Clubb zu erzählen, wie ſein hoffnungsvoller Liebling ihn in der oder jener Geſellſchaft lächerlich gemacht, und bei einer andern Gelegenheit ſeiner Gemahlin einen Schandfleck angehängt habe. Kurz, er kramte alle die Schänd⸗ lichkeiten aus, die der erfinderiſche Geiſt ſeiner Gattin ausgebrütet hatte. Zum Glück für Peregrine gab der Commodore nicht viel auf dieſe Eröffnungen, weil er den Kanal zu gut kannte, aus welchem dieſe Nachrichten floſſen. Ueberdieß hatte unſer Jüngling einen treuen Freund in dem Lieutenant Hatchway, der ihn gegen jede un⸗ rechtmäßige Anklage vertheidigte, und immer Gründe genug fand, die Behauptungen ſeiner Widerſacher glorreich zu widerlegen. Allein wenn auch Trunnion gegen die Grundſätze des jungen


