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an der Unterhaltung viel Behagen zu finden. Unſer junger Held beobachtete während derſelben mit vieler Feinheit jede Pflicht der Galanterie; er ließ keine ſchickliche Gelegenheit vorbei, ſeine Bewun⸗ derung ihrer Reize zu äußern, nahm zur ſtummen Beredſamkeit zärtlicher Blicke ſeine Zuflucht, ſtieß verſchiedene verrätheriſche Seufzer aus und hielt ſich den ganzen Ueberreſt dieſer Luſtbarkeit hindurch bloß an ſie.
Als man aufbrach, begleitete er ſie nach Hauſe und nahm mit einem zärtlichen Händedruck von ihr Abſchied, nachdem er die Er⸗ laubniß erhalten, ſie am nächſten Morgen beſuchen zu dürfen, und von der Mutter erfahren hatte, daß ſie Miß Emilia Gauntlet heiße.
Die ganze Nacht ſchloß er kein Auge, ſondern beſchäftigte ſich im Geiſte mit der Wonne, die ihm, ſeiner Einbildung nach, wegen dieſer neuen Bekanntſchaft zu Theil werden mußte. Er ſtand mit dem erſten Schwirren der Lerche auf, warf ſein Haar in angemeſſen nachläßige Locken, zog einen modiſchen grauen Frack mit Silber⸗ ſchnüren an, und lauerte mit brennender Ungeduld auf den Schlag der zehnten Stunde. Kaum hatte er dieſen gehört, ſo fand er ſich an dem beſtimmten Orte ein. Er fragte nach Miß Gauntlet, und man führte ihn in's Beſuchzimmer. Er hatte noch nicht volle zehn Minuten hier gewartet, als Emilie eintrat. Sie erſchien in ein⸗ facher reizender Hauskleidung, um ſie her gaukelten alle Liebesgötter, und ein Augenblick hatte Pickle's Sklavenkette ſo feſt zuſammenge⸗ zogen, daß er ſich nicht mehr aus derſelben loszuwinden vermochte.
Ihre Mutter war nicht aufgeſtanden und der Bruder ausge⸗ gangen, um den Wagen zu beſtellen, in welchem ſie noch denſelben Tag nach Hauſe zu reiſen gedachten; und ſo genoß er eine volle Stunde lang ihre Geſellſchaft unter vier Augen. Während dieſer Zeit erklärte er ihr ſeine Liebe in den leidenſchaftlichſten Ausdrücken, und bat ſie, ihn unter die Zahl der Bewunderer aufzunehmen, denen ſie geſtattete, ſie zu beſuchen und anzubeten.
Sie ſtellte ſich, als ob ſie in dieſen Betheuerungen nichts weiter


