Teil eines Werkes 
8. Band, Peregrine Pickle : Roman : 1. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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Statt der ausgelaſſenen Fröhlichkeit, durch die er ſich ſonſt bei öffentlichen Gelegenheiten hervorzuthun pflegte, ließ er jetzt offenbare Merkmale der Betroffenheit und der Unruhe an ſich wahrnehmen. Er tanzte mit einer ſolchen Aengſtlichkeit, daß er oft aus dem Takt kam und bei jedem Fehltritt, den er that, ward er bis an die Augen roth. Obwohl dieſe ſeine außerordentliche Stimmung von den Männern nicht wahrgenommen wurde, konnte dieſelbe doch dem Scharfblick der Damen nicht entgehen. Sie bemerkten es mit eben ſo viel Erſtaunen als Unwillen, und als Peregrine die ſchöne Un⸗ bekannte zu ihrem Sitze führte, äußerten ſie ihren Groll durch ein affektirtes Kichern, in welches ſie alle in Einem Momente aus⸗ brachen, gleichſam als wenn ſie alle von Einem Geiſte wären getrie⸗ ben worden. Dieſe unanſtändigen Aeußerungen des Mißvergnügens ärgerten Peregrine ungemein, und um den Verdruß der Frauenzim⸗ mer zu vermehren, ließ er ſich mit ihrer ſchönen Nebenbuhlerin in ein vertrauliches Geſpräch ein. Die junge Dame, der es an ſchar⸗ fem Blick ſo wenig als an dem Bewußtſeyn ihrer Vollkommenheiten fehlte, nahm den Spott der Damen ebenfalls übel, obgleich ſie im Herzen über die Urſache deſſelben triumphirte. Sie bezeigte ſich gegen ihren Tänzer ſo artig, als er ſich nur immer wünſchen konnte. Ihre Mutter, welche gegenwärtig war, dankte unſerm Helden für ſeine Höflichkeit und Aufmerkſamkeit gegen eine Fremde. Ein gleiches Compli⸗ ment erhielt er von dem jungen Herrn in Stiefeln, der ihr Bruder war.

Hatte ihn ihr Aeußeres ſchon entzückt, ſo riß ihn ihre Unter⸗ haltung voll Verſtand, Witz und Geiſt ganz dahin. Ihr ungezwun⸗ genes lebhaftes Weſen erweckte ſein Vertrauen und ſeinen ſonſt heiteren Humor ſo in ihm, daß er ihr die Charaktere jener Damen, die ſie mit ſo ſpöttiſcher Auszeichnung beehrt hatten, in ſo launigen ſathriſchen Zügen vormalte, daß ſie mit beſonderem Wohlgefallen ihm zuzuhören ſchien. Sie unterſchied bei dieſen Gemälden jedes der perfiflirten Frauenzimmer mit einem ſo prüfenden Blicke, daß dieſe vor Galle faſt hätten berſten mögen. Kurz, ſie ſchienen beide