Teil eines Werkes 
8. Band, Peregrine Pickle : Roman : 1. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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der ſchon mehr als zu weit verfolgt worden war. Zur Erreichung dieſes Zwecks bedurfte es eben allzugroßer Beredſamkeit nicht, da eigene Ueberlegung hiezu bereits den halben Weg gebahnt hatte. Der größte Theil der jungen Leute ergab ſich auf ſo vernünftige Vorſtellungen und willigte ein, wieder in die Schule zurückzu⸗ kehren, wofern für alles Vorgefallene Generalamneſtie zugeſtanden würde.

Die Hofmeiſter hatten Vollmacht, ihnen dieſe zuzuſichern. Peregrine war hievon allein ausgenommen. Der Vorſteher der Schule hatte beſchloſſen, ein öffentliches Beiſpiel an ihm zu ſtatuiren, weil er der erſte Anlaß dieſer Unruhen und der Rädelsführer ge⸗ weſen ſey. Aus dieſer Urſache blieb er auch gegen alle Ermahnun⸗ gen des Maſter Jolter unbeweglich. Vergebens beſchwor ihn dieſer, ſich lieber einer kleinen Züchtigung zu unterwerfen, als ſich der Gefahr auszuſetzen, mit Schimpf und Schande von der Schule ge⸗ jagt zu werden und die Freundſchaft ſeines Oheims zu verſcherzen, der, wie er wüßte, ſeine Hauptſtütze ſey. Als endlich Pickle ſah, daß alle ſeine Anhänger aus ihrer Pflicht herausgeſchwatzt waren, daß man ihm allen Beiſtand und alle Mittel fortzukommen geraubt hatte, ergab er ſich mit großem Sträuben in ſein Schickſal, nachdem er zuvor dem Pips ſeine Freilaſſung ausgewirkt hatte. Er wurde in das Collegium zurückgeführt, und mußte, ungeachtet der Verwendung des Hofmeiſters, der ſehr ernſtlich um Milderung ſeiner Strafe an⸗ ſuchte, öffentlich, zum Schrecken aller, die daran Theil gehabt hatten, auf einem hölzernen Eſel reiten. Dieſe Schmach hatte eine tief kränfende Wirkung auf Peregrine gemacht, der um dieſe Zeit ſein vierzehntes Jahr zurückgelegt hatte, und den Stolz und die Geſin⸗ nungen eines Mannes anzunehmen begann. Er ſchämte ſich, nach dieſer Brandmarkung öffentlich, wie gewöhnlich, zu erſcheinen, war voller Erbitterung gegen ſeine Kameraden über ihren Unbeſtand und Abfall, und verſank in ein tiefes Nachdenken, das einige Wochen dauerte, während deren er ſich von allen ſeinen knabenhaften Ver⸗