Teil eines Werkes 
8. Band, Peregrine Pickle : Roman : 1. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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Neunzehntes Kapitel.

Peregrine's Abenteuer mit einem Gärtner.

Peregrine ging eines Tages mit einigen ſeiner Kameraden in einen Obſtgarten in der Vorſtadt. Als ſie dort ihrem Appetit nach⸗ gehangen, verlangten ſie zu wiſſen, was ſie für die abgepflückten Früchte zu vergüten hätten. Der Gärtner forderte dafür eine, nach ihrer Meinung, unmäßige Summe, welche ſie, unter manchen ſchmä⸗ henden Ausdrücken, zu bezahlen ſich weigerten. Der Gärtner, ein roher und trotziger Mann, beſtand auf ſeinem guten Recht, auch ſparte er dabei die Ausdrücke nicht, welche ſich die Beredſamkeit des Pöbels bei ſolchen Anläſſen zu bedienen pflegt. Seine Gäſte verſuchten einen Rückzug. Es entſtanden Handgreiflichkeiten, wobei Peregrine ſeine Käppe verlor.

Durch die große Anzahl ſeiner Feinde kam der Gärtner ſtark in's Gedränge; deßhalb rief er ſeinem Weibe zu, den Kettenhund loszulaſſen. Dieſer ſprang unverzüglich ſeinem Herrn zu Hülfe, biß den Einen in das Bein, den Andern in die Schulter, und jagte das ganze feindliche Heer in die Flucht. Voll Wuth über die ihnen widerfahrene Unbill ſammelten ſie Hülfstruppen und kehrten mit Tom Pips auf das Schlachtfeld zurück. Bei Erblickung ihres An⸗ marſches rief ihr Widerpart ſeinen am andern Ende des Gartens arbeitenden Knecht zu Hülfe. Er bewaffnete ihn mit einem Grab⸗ ſcheit und ſich ſelbſt mit einem Karſt, verriegelte ſeine Thüre von innen, und erwartete, ſeinen Kerl und Bullenbeißer auf den Flanken, feſten Fußes den Angriff. Kaum hatte er drei Minuten in dieſer Poſitur geſtanden, als Pips, der gleichſam die Freipartie des Fein⸗ des vorſtellte, mit großer Unerſchrockenheit gegen den Eingang des Hauſes anrückte und den Fuß gegen die Thüre ſtemmte, die eben nicht die haltbarſte war. Dieß wirkte ſo ſchnell und kräftig wie eine Petarde. Die Thüre zerſplitterte in zahlloſe Stücke.