Teil eines Werkes 
8. Band, Peregrine Pickle : Roman : 1. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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und von ihm verlangte, die Lebhaftigkeit ſeines Pfleglings im Zaum zu halten und ſeine Wachſamkeit zu verdoppeln, weil er ſich ſonſt genöthigt ſähe, um des Beſten der Schule willen an ſeinem Mün⸗ del ein öffentliches Beiſpiel zu ſtatuiren.

Der Hofmeiſter, ſich ſeines Mangels an Autorität ſehr wohl bewußt, war über dieſe gemeſſene Vorſchrift nicht wenig betroffen. Ihr durch Zwangsmaßregeln nachzukommen, ſtand nicht in ſeinen Kräften. Sinnend ging er demnach heim und beſchloß, nach reifer Ueberlegung, Peregrinen in dem freundſchaftlichſten Ton und Aus⸗ drücken Vorſtellungen zu machen, und ſich zu bemühen, ihm dieſe uebungen abzurathen, die ſeinem Charakter ſowohl als ſeinem In⸗ tereſſe nachtheilig werden könnten. Demzufolge theilte er ihm ganz offen mit, was der Rektor ihm geſagt hatte, ſtellte ihm die Be⸗ ſchimpfung vor, die er ſich zuziehen würde, wenn er ſeine Warnung in den Wind ſchlüge, erinnerte ihn an ſeine Lage, und ließ Winke fallen, wie es gehen könnte, wenn der Commodore über ſein Betra⸗ gen aufgebracht würde. Dieſe Vorſtellungen machten um ſo ſtärkern Eindruck, da ſie mit ſo manchen Ausdrücken der Freundſchaft und innigen Theilnahme durchwebt waren. Der junge Herr war nicht ſo roh und flatterhaft, um die Gründlichkeit von Jolter's Rath nicht einzuſehen. Er verſprach, ihn zu befolgen, weil ſein Stolz dabei intereſſirt war; und er ſah ſeine Beſſerung als einziges Mittel an, der Schande zu entgehen, deren Vorſtellung er nicht einmal ertragen konnte.

Da der Hofmeiſter ihn ſo vernünftig fand, benützte er dieſe Augenblicke der Beſonnenheit, und machte, um ihn vor Rückfällen zu bewahren, den Vorſchlag: Peregrine möchte ſich auf irgend ein angenehmes Studium legen, wodurch ſeine Einbildungskraft beſchäf⸗ tigt, und er ſo allmählig von Verbindungen abgelenkt würde, die ihn in ſo manches unruhvolle Abenteuer verwickelt hatten Zu die⸗ ſem Ende empfahl er ihm mit großen Lobeserhebungen die Mathe⸗ matik, indem dieſelbe einer jugendlichen Einbildungskraft ein ver⸗