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Sechszehntes Kapitel.
Trunnion hat auf Anſtiften des Triumvirats mit dem Acciseinnehmer ein Abenteuer. Letzterer findet bei dem Spaß nicht ſeine Rechnung.
Wie widerſinnig und unerklärbar die Leidenſchaft auch ſeyn möge, welche raſche und ſonſt edle, gefühlvolle Menſchen antreibt, ihre Nebengeſchöpfe zu kränken und in Angſt zu ſetzen, ſo bleibt es doch gewiß, daß unſere Conföderirten eine ſo reiche Doſis davon beſaßen, daß ſie ſich mit den dem Commodore angethanen Schaber⸗ nacken nicht begnügten, ſondern dem guten Mann noch weiter das Leben ſchwer machten.
Im Verlauf ſeiner Jugendgeſchichten, deren Trunnion mit be⸗ ſonderer Freude gedachte, hatte er öfters von einem Wilddiebſtahl erzählt, an welchem er aus jugendlichem Uebermuth unglücklicher Weiſe Theil genommen hatte. Die Sache war übel ausgefallen, und er und ſeine Geſellen(wie es ſchien) nach einer hartnäckigen Schlägerei mit den Wildhütern ergriffen und zu einem benachbarten Friedensrichter gebracht worden, der den jungen Trunnion ſehr hart anließ, und ihn ſammt ſeinen Gefährten in's Gefängniß warf. Während dieſer Haft behandelten ihn ſeine Anverwandten, haupt⸗ ſächlich ein Oheim, von dem er ganz abhing, mit großer Strenge und Grauſamkeit. Letzterer hatte ſich durchaus geweigert, ſeinen Credit für ihn zu verwenden, wenn er nicht eine Erklärung unter⸗ ſchreiben wollte, durch die er ſich anheiſchig machte, binnen Monats⸗ friſt nach ſeiner Loslaſſung in See zu gehen, oder ſich als Wild⸗ dieb der ganzen Strenge der Geſetze zu unterwerfen. Es blieb ihm alſo keine andere Wahl, als ſich entweder freiwillig zu eriliren, oder von Jedermann verlaſſen und verworfen im Gefängniſſe zu bleiben, und nach alle dem ein ſchimpfliches Verhör auszuſtehen, das ſich vielleicht mit der Sentenz, auf Lebens lang nach unſern


