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Mähnen feſt. In dieſem Zuſtande langte er mitten unter der Jagd⸗ geſellſchaft an. Sie war über eine ſolche Erſcheinung außer ſich vor Erſtaunen. Kein Wunder, ſobald wir uns die Figur vorſtellen, die Trunnion machte. Seine Perſon war ſtets ſo beſchaffen, daß ſie Bewunderung erregte; wie viel höher mußte dieſe jetzt nicht ſteigen, da ſein diesmaliger Anzug und ſein Unglück jede Sonderbarkeit an ihm erhöhte.
Zu Ehren ſeiner Hochzeit hatte er ſeinen heſten blauen Tuchrock angelegt, von einem Schneider aus Ramsgate verfertigt und mit fünf Duzend feinen, langen und ſchmalen, meſfingenen Knöpfen be⸗ ſetzt. Seine Beinkleider waren von eben dem Stoff und an den Knieen mit breiten Büſcheln Zwirnband befeſtigt. Seine Weſte beſtand aus rothem Plüſch mit grünem Sammt eingefaßt, und hatte goldbordirte Knopflöcher. Seine Stiefeln glichen an Farbe und Geſtalt ganz genau einem Paar ledernen Waſſereimern. Seine Schultern ſchmückte ein büffelledernes Gehänge, an welchem ein großer Hirſchfänger hing, mit einem Gefäß wie an einem Schlacht⸗ ſchwerte. Zu beiden Seiten des Sattelknopfes ſah ein verroſtetes Piſtol aus einem Holfter von Bärenfell hervor. Der Verluſt ſeiner Zipfelperücke und ſeines Treſſenhuts, die an und für ſich wirkliche Cabinetsſtücke waren, trugen zur Verſchönerung des Gemäldes keines⸗ wegs bei, ſondern bewirkten das Gegentheil; denn ſeine kahle Glatze und die natürliche Länge ſeiner laternenartigen Backen vermehrten noch das Beſondere und Phantaſtiſche der ganzen Figur.
Ein ſolches Schauſpiel hätte die ganze Jagdgeſellſchaft noth⸗ wendig von ihrer Luſtbarkeit abziehen müſſen, wenn es nur Trun⸗ nions Gaul beliebt hätte, einen andern Weg einzuſchlagen. Allein das Thier war ein zu feuriger Jäger, um einen andern Weg als den des verfolgten Hirſches zu wählen. Daher lief es, ohne anzu⸗ halten und die Neugierde der Zuſchauer zu befriedigen, in wenigen Minuten jedem andern Jagdpferde voraus. Zwiſchen dem Gaule und den Rüden lag ein tiefer Hohlweg. Statt eines Feldweges


