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auf und rannte in Hatchway's Zimmer, das glücklicherweiſe in der⸗ ſelben Etage befindlich war. Er fand den Lieutenant in einer ver⸗ ſtellten Ohnmacht, aus welcher zu erwachen er ſich den Anſchein gab und kläglich ſtöhnte:„Gott erbarme ſich unſer!“ Der entſetzte Commodore fragte ihn, was ihm begegnet ſey, und Hatchway ver⸗ ſicherte ihn, er habe eben die Stimme und eben den Donnerſchlag gehört, die Trunnion ſo in Schrecken geſetzt hätten.
Pips, der eben die Wache hatte, beſtätigte gleichermaßen das Vorgefallene, ſo daß der Commodore nicht nur eingeſtand, daß auch er jene Stimme gehört habe, ſondern die gehabte Erſcheinung mit all' den Vergrößerungen, die ihm ſeine aufgeregte Phantaſie vor⸗ malte, erzählte. Es folgte jetzt ſogleich eine Unterſuchung, bei welcher Hatchway gravitätiſch bemerkte, daß ſich Gottes Finger ſehr handgreiflich durch dieſe Signale offenbart habe, und daß es ſo ſündlich als thöricht ſeyn würde, ſein Commando nicht zu regardiren, zumal da die vorgeſchlagene Partie jedenfalls weit vortheilhafter ſey, als ſie ein Mann von ſeinen Jahren und Gebrechen vernünf⸗ tigerweiſe erwarten könne. Dabei erklärte er:„Er ſeiner Seits wolle ſeinen Leib und Seele nicht auf's Spiel ſetzen, und nur einen Tag länger mit einem Menſchen unter einem Dache leben, der Gottes heiligen Willen verachte.“— Tom Pips ſtimmte in dieſe fromme Entſchluſſesäußerung völlig ein.
So vielen und verſchiedenen Angriffen konnte Trunnions Be⸗ harrlichkeit endlich nicht länger widerſtehen. Schweigend erwog er alle Gründe für und wider, und nachdem er ſich nun allem Anſchein nach ganz und gar in dem Labyrinthe ſeiner Gedanken verirrt hatte, wiſchte er ſich den Schweiß von der Stirne und gab, ſchwer auf⸗ ſeufzend, ihren Vorſtellungen folgendermaßen nach:„Nun, wenn's denn partvut ſo ſeyn ſoll, denk' ich, müſſen wir entern. Aber's Himmelſakerment,'s iſt ein verdammt herber Caſus, wenn ein Kerl von meinen Jahren, ſeht'r, gezwungen wird, den Reſt ſeines Lebens durch windwärts gegen den Strom ſeiner Neigungen zu ſchiffen.“


