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ihres Vaters Hauſe gar leicht ſehr vielen Nachtheil und Verdruß verurſachen konnte.
Drei Tage und Nächte hindurch rannte, von einem Diener be⸗ gleitet, Miſtriß Grizzle von Ort zu Ort, ohne auf ihre Geſundheit zu achten und ihren guten Ruf zu bedenken, welcher letztere bei dieſen Nachforſchungen manchen argen Stoß zu erleiden hatte; denn ſie ging dabei mit ſo beſonderem Eifer und mit ſolcher Zerſtreuung zu Werke, daß Jedermann, mit dem ſie ſprach, ſie für eine unglück⸗ liche Perſon anſah, deren Verſtand in nicht geringe Unordnung ge⸗ rathen ſey. Da alle ihre Nachforſchungen durch die ganze Graf⸗ ſchaft vergeblich geweſen, ſo blieb ihr endlich nichts weiter übrig, als zu dem Edelmann zu reiſen, in deſſen Hauſe der allzudienſtfertige Fremde unglücklicherweiſe für ſie geſchmaust hatte. Sie kam in einer Poſtchaiſe vor dem Landgut dieſes Herrn an, dem ſie ihr An⸗ liegen als eine Sache vorſtellte, von der das Wohlergehen einer ganzen Familie abhinge.
Leider kam ſie zu ſpät. Se. Lordſchaft bedauerten in ſehr höf⸗ lichen und gerührten Ausdrücken, daß Sie außer Stand geſetzt wären, Ihre Menſchenliebe zu äußern und des Vergnügens theil⸗ haftig zu werden, auf eine ſo leichte Art zur Glückſeligkeit Ihrer Nebengeſchöpfe beizutragen. Unglücklicherweiſe, fügte er hinzu, hab' ich geſtern einer Dame in der Nachbarſchaft mit den beiden letzten Ananaſſen in meinem Garten ein Präſent gemacht. Bei dieſer Er⸗ klärung ſank die arme Miſtriß Grizzle in Ohnmacht. Man brachte ſie ſogleich in das Gaſthaus, wo ſie ihre Pferde gelaſſen hatte, und ſie war über ihre fehlgeſchlagene Erwartung untröſtlich. Wahrſchein⸗ lich würde dieſer Vorfall für ſie nachtheiliger ausgeſchlagen ſeyn, als für die Perſon, für deren Wohlfahrt ſie ſo ernſtlich ſorgte, hätte ſie nicht an eben dem Abend durch ihren Bedienten einen Wink von dem Gärtner des Edelmanns bekommen, daß er ihr für fünf Pfund zwei der ſchönſten Ananaſſe liefern wolle, die man je in England geſehen habe, welche Bedingung, wie ich wohl kaum erſt


