Teil eines Werkes 
8. Band, Peregrine Pickle : Roman : 1. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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unterbrochen, weil ihre Aufmerkſamkeit eine andere Richtung und eine andere Beſchäftigung bekam.

Ihre Schwägerin war erſt wenige Monate verheirathet geweſen, als ſich erſichtliche Symptome der Schwangerſchaft bei ihr offen⸗ barten. Die Freude aller Theilnehmenden hierüber war allgemein, und die Zufriedenheit der Miſtriß Grizzle fand keine Worte; denn wir wiſſen bereits von ihr, daß die Erhaltung ihres Familien⸗ Namens bei ihr jede andere Rückſicht überwog. Kaum alſo gewahrte ſie einen Anſchein, auf den ſie zu Hoffnungen berechtigt werden konnte, ſo ſchob ſie jeden andern Vorſatz vor der Hand auf, verlor allen Groll über die Abnahme des Hausregiments gegen Miſtriß Pickle und beſchloß, ihre Schwägerin als das Vehikel, durch welches ihres Bruders Leibeserbe an das Tageslicht gebracht werden ſollte, nach allen ihren Kräften zu hegen und zu pflegen, ſo lange dieſelbe ihre Bürde zu tragen haben ſollte. In dieſer Abſicht ſchaffte ſie ſich Culpeppers Hebammenkunſt und das ſinnreiche Werk an, das unter Ariſtoteles Namen prangt. Beide ſtudirte ſie mit unermüdeter Sorg⸗ falt. Auch las ſie mit großem Bedacht in der vollkommenen Hausfrau und Quiney's Dispenſatorium, und verfertigte nach deren Vorſchrift zur Stärkung ihrer Schwägerin während ihrer Schwangerſchaft jedes Gelee, jede Marmelade und Conſerve, welche dieſe Schriftſteller als geſund und ſchmackhaft anpreiſen. Sie ver⸗ bot ihr demzufolge den Genuß von Wurzeln, Küchenkräutern, Obſt und alle Arten von Vegetabilien.

Eines Tages hatte ſich Miſtriß Pickle eine Pfirſiche gepflückt, und war eben im Begriff, ſie zu Munde zu führen, als Miſtriß Grizzle dieſes raſche Unterfangen merkte, hinzulief, mitten im Garten auf ihre Knie fiel und ſie mit Thränen in den Augen beſchwor, dieſem ſchädlichen Gelüſt zu widerſtehen. Kaum aber hatte ſich die Schwägerin dieſer Bitte gefügt, als jene ſich beſann, daß das Kind, wenn ihre Schwägerin in ihrer Lüſternheit getäuſcht würde, ein Muttermal oder ſonſt ein Erbübel davon tragen könnte. Sie bat