Teil eines Werkes 
8. Band, Peregrine Pickle : Roman : 1. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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nur verzögern, zu deſſen Beförderung ſie dienen ſollen. Sir Pickle aber, der ſogleich auf den Hauptpunkt losging, räumte alle unange⸗ nehme Zweifel aus dem Wege.

Nicht ſobald hatte ſie als ein gehorſames Kind das Liebes⸗ briefchen ihrem Vater mitgetheilt, als auch er, als ein ſorgſamer Vater, Herrn Pickle beſuchte und in Gegenwart der Miſtriß Grizzle eine förmliche Erklärung von deſſen Geſinnungen gegen ſeine Tochter Sally verlangte. Sir Pickle erwiederte ihm ohne allen Umſchweif, wie er Zuneigung zu dem jungen Frauenzimmer fühle, und mit ihr, wenn er nichts dawider hätte, fortan Freud und Leid theilen wolle.

Herr Appleby äußerte hierauf ſeine Zufriedenheit darüber, daß er ein günſtiges Auge auf ſeine Familie geworfen habe, und tröſtete den Liebhaber mit der Verſicherung, daß ſein Antrag der jungen Dame angenehm ſeyn würde; worauf man zur Abfaſſung des Hei⸗ rathskontraktes ſchritt.

Nachdem Alles verabredet war, wurde ein Notar berufen, um es in's Reine zu bringen; die Hochzeitkleider wurden eingekauft, und mit Einem Worte der Tag zur Trauung feſtgeſetzt. Jeder aus der Nachbarſchaft, der nur einigermaßen rechtlich war, ward zur Hochzeit eingeladen. Unter dieſen wurden Commodore Trunnion und Maſter Hatchway nicht vergeſſen, als die einzigen Geſellſchafter des Bräutigams, mit denen er bei ihren abendlichen Zuſammen⸗ künften in eine Art von engem Freundſchaftsbündniß getreten war. Die beiden Seehelden hatten bereits durch den Wirth einen vorläu⸗ figen Wink von dem, was ſich auf dem Tapete befand, erhalten, bevor Sir Pickle es für gerathen fand, es ihnen zu entdecken. Deß⸗ halb hatte einige Abende zuvor bei ihren Zuſammenkünften der einäugige Commodore beſtändig von nichts Anderem geſprochen, als von der Thorheit des Heirathens und den Plagen des Eheſtandes, wogegen er in den ſchrecklichſten Ausfällen loszog, auch dabei des ſchönen Geſchlechts nicht im Mindeſten ſchonte, indem er die Weibs⸗ bilder als eingefleiſchte Teufel ſchilderte, die aus der Hölle heraus⸗