Teil eines Werkes 
8. Band, Peregrine Pickle : Roman : 1. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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ueberraſchung oder der Zufriedenheit nahm Pips dieſe Gabe an, und ſteckte ſie in die Taſche. Hierauf wandte ſich der Commodore zu Pickle und ſagte:Da ſieht Er, Herr Bruder, wie ich das alte Sprichwort wahr mache:Die Seeleute verdienen ihr Geld wie die Pferde un verthun es wie die Eſel. Halloh, Pips⸗ laß uns die Bootmanspfeife hören und luſtig ſin!

Der aufgeforderte Muſiker ſetzte jetzt das ſilberne Inſtrument, das an einem Kettchen von eben dem Metall in einem Knopfloch an ſeinem Wamſe hing, an den Mund. Wiewohl es bei weitem nicht ſo entzückend klang wie die Pfeife des Hermes, ſo gab es doch einen ſo lauten ſchrillenden Ton, daß ſich der fremde Herr, gleichſam in⸗ ſtinktmäßig, die Ohren zuhielt, um ſeine Gehörorgane vor einem ſo gewaltſamen und gefährlichen Eindruck zu ſchützen. Als das Präludium vorbei war, fing Pips, die Augen feſt auf ein Straußenei gerichtet, das oben an der Decke hing(ein Gegenſtand, von dem er ſie nicht ein einziges Mal wieder wegwandte), ſein Seemannslied in einem Tone an, der zu gleicher Zeit aus einer irländiſchen Sackpfeife und einem Schweinſchneiderhorne hervorzugehen ſchien. Der Com⸗ modore, der Lieutenant und der Wirth aber machten Chorus und wiederholten nach jeder einzelnen Strophe den zierlichen Schluß:

Lärmet, lärmet, brave Jungen, Nach der Arbeit ſey geſungen! Nie laßt uns vom Becher ſcheiden, Arbeit mehret unſre Freuden.

Kaum war dieſe letzte Verszeile aus den Kehlen, ſo ſetzten ſie alle in bewunderungswürdig gleichem Tempo die Kanne an den Mund, und wie Jeder ſeinen Zug gethan, ward die folgende Strophe gleich ausdrucksvoll und harmoniſch von ihnen hergekreiſcht. Kurz, die Geſellſchaft ſing an, ſich unter einander zu verſtehen. Herrn Pickle ſchien die Unterhaltung zu behagen, und es begann zwiſchen ihm und dem Commodore ein trauliches Bündniß. Letzterer ſchüttelte ihm die Hand, trank auf fernere nähere Bekanntſchaft, und lud ihn