Federn ſeines Hauptſchmuckes zu ſpielen begann; ſie wuͤnſchte nach Margareth zu fragen, und dennoch fuͤrch⸗ tete ſie den theueren Namen zu nennen.
Der Häuptling nahm das unerſchrockene Maͤdchen in ſeine Arme und ſchaute lange und ernſt in ſein Antlitz.
„Es iſt der Geiſt des ſchwankenden Rohres!“ ſagte er endlich und wandte ſich ab, die Thraͤnen zu verbergen, die in ſeine Augen traten.
Alice weinte, aber es waren ſowohl Thränen des Troſtes als des Schmerzes; endlich ſetzte ſie ſich an ſeine Seite und bat ihn ihr Alles zu erzaͤhlen, waͤhrend klein Margareth ihr Antlitz an der Mutter Herzen verbarg und ebenfalls weinte; denn eine ſchmerzlich bewegte Stimme, ein trauriges, thranenfeuchtes Antlitz erwecken auch in der Bruſt eines Kindes Mitgefühl.
Als er ihr aber das Geheimniß ihrer Flucht aus dem Indianiſchen Lager und die heilige Wahrheit ent⸗ hůllte, die Margareth bewogen hatte zurückzukehren, ſchluchzte ſie laut.
„Edles, großmuͤthiges Madchen, wie habe ich Dir ſo ſehr, ſehr Unrecht thun koͤnnen! Aber ſage mir, Ton⸗


