Teil eines Werkes 
2. Theil (1847)
Entstehung
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hend einen duͤnnen Regen von leuchtenden Funken hin⸗ ausſandte in die ſtille Nacht.

Langſam und vorſichtig, als die Klänge der ſich ent⸗ fernenden Soldaten verhallten, krochen nun die zerſtreu⸗ ten Indianer aus ihren Schlupfwinkeln hervor und ſammelten ſich in Haufen um die rauchenden Ruinen.

Jede Familie erwaͤhlte den Heerdſtein, den ſie einſt den ihrigen nannte, und ein wilder Trauergeſang beglei⸗ tete das klagende Geheul der Wölfe, die von dem Ge⸗ ruch der Leichen herbeigelockt, das Lager in Maſſen um⸗ ſchwaͤrmten.

Schrecklich und herzzerreißend aber waren die Grup⸗ pen der Ueberwundenen, die ſich bei dem flackernden Licht ihrer eigenen Wohnungen verſammelt hatten. Hier war ein Weib, die vergebens das ſtrömende Herz⸗ blut ihres Gatten zu ſtillen verſuchte, waͤhrend das bre⸗ chende Auge und die ſich ſchwer hebende Bruſt nur zu ſehr das nahe Ende des Verwundeten vertiethen; dort ſammelten ſich Kinder um ihre Mutter, die ſich nur her⸗ vorgeſchleppt hatte, um in der Mitte ihrer Lieben ſterben zu koͤnnen; während ein Saͤugling ſie mit den kleinen