Teil eines Werkes 
2. Theil (1847)
Entstehung
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Mit erneuerter Anſtrengung, jetzt von Margareth unterſtutzt, naͤherten ſie ſich ſchnell und geraͤuſchlos der Gegend, wo ihre alten Wohnungen geſtanden hatten.

Langſam, in gewaltigen Säulen, ſtieg der ſchwarze Qualm empor, rollte und waͤlzte ſich hoͤher und hoͤher, wie eine ungeheure Pyramide und ſegelte dann, die hoͤ⸗ heren Regionen erreichend, einem maͤchtigen flatternden Banner gleich, hinaus in die blaue Weite. Als ſie ſich naͤherten, ſahen ſie einzelne Banden von Wilden, zer⸗ ſtreut und entkraͤftet, an den Ufern der Baͤche und in den Suͤmpfen gelagert; die Kinder jammerten vor Hun⸗ ger und die Weiber heulten ihre Todtenſaͤnge uͤber die Gebliebenen.

Zu jeder anderen Zeit wuͤrde ſich ihnen Margareth genaͤhert haben, ſie wußte aber, daß hier ein Gefecht zwi⸗ ſchen ihrem Volk und den Indianern mußte geliefert ſein, und ihr eigenes Schickſal, ſeiner Erfullung ſo nahe, verlangte Eile.

Als das Canoe in der kleinen Biegung, nahe der Weinrebenlaube anlegte, ſah Margareth, wie die Flam⸗ me gerade Minarees Huͤtte ergriffen.