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Mund umſpielend, daſaß, waͤhrend ſie die letzten An⸗ ſtrengungen des ſterbenden Thieres beobachtete.
Im Todeskampf war der Hirſch ans andere Ufer geſchwommen und verſuchte jetzt mit geſenktem Kopf die 1 ſteile Bank empor zu klimmen, aber ſeine Kraͤfte ließen nach, er taumelte vorwaͤrts und ſtuͤrzte zu Boden, mit dem warmen Herzblut ſein Leben ausſtroͤmend.
„Ein herrlicher Schuß,“ rief Mansfeld, als das kuͤhne Maͤdchen das Canoe über das Waſſer trieb, ſich ihrem Opfer zu naͤhern. Alice aber bedeckte mit beiden Haͤnden ihr Antlitz, wie ſie das ſterbende Thier erblickte, das roͤchelnd die im Tode matt werdenden Augen noch faſt bittend zu ihr aufhob.„O es war grauſam, recht grauſam!“ rief ſie aus,„ach liebe, liebe Margareth, ver⸗ ſprich mir, daß Du nie wieder einen anderen toͤdten willſt.“
Margareth ſchaute mißvergnuͤgt und getäuſcht zu ihr nieder und faſt veraͤchtlich wandte ſie ſich von der Schweſter, waͤhrend ſie ans Ufer ſprang und den Pfeil aus der Seite des Wildes zog, das ſich noch einmal em⸗ porzuheben verſuchte, wieder zuruͤckfiel und verendete.
„O Margareth,“ rief das zitternde Mädchen,„Du mußt dies wilde Leben verlaſſen, mußt ſanft und weiblich


