Teil eines Werkes 
2. Theil (1847)
Entstehung
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lieben Geſtalt der Schweſter, als dieſe in dem gruͤnen Dickicht verſchwand, und ihr Geſicht dann mit den Haͤn⸗ den bedeckend, brach ſie in Thraͤnen aus.

All die kleinen Bequemlichkeiten, mit denen ſie ihre Schwe ſter umgab, um ihr nach und nach das Gedaͤcht⸗ niß an fruͤhere Zeiten in der Seele zu erwecken und ſie faſt unbemerkt wieder fur ein civiliſirtes Leben zu gewin⸗ nen, hatten, wie ſie nun wohl fuhlte, nur dazu gedient, ſie fuͤr den Augenblick zu zerſtreuen und zu erheitern, und mehr Bewunderung als Theilnahme in ihr erregt; Alice fuͤhlte wohl, daß Margareth von ihrem wilden Le⸗ ben unzertrennlich war. Auch noch ein anderer Ver⸗ dacht bemaͤchtigte ſich ihrer Seele, denn die eigene Ein⸗ ſamkeit und Verlaſſenheit erweckte truͤbe Gedanken und Befuͤrchtungen.

Eben hatten die Schweſtern eines Morgens ihr Fruͤhſtuͤck beendet, als Tecumſeh und Heinrich Mansfeld in die Hutte traten. Alice reichte freundlich ihre Hand dem Häuptling, waͤhrend Margareth die ihrige kalt in die des jungen Mansfeld legte. Beide erroͤtheten und ſchienen verlegen; Tecumſeh aber konnte nicht lange verweilen, denn er wollte ſeine Reiſe antreten, um jenen Plan in Ausfuͤhrung zu bringen, die rothen Maͤnner