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chen„guten Morgen“ zuwinkte, er ihrer lichten Geſtalt
traurig mit den Augen folgte, denn er betrachtete ſie als
eine ihrem boͤſen Geſchick Verfallene. Schweigend kehrte er an des Generals Seite zur Stadt zuruͤck, und nahm
ſich feſt vor, den Eingeborenen nach Tippecanoe zu fol⸗
gen und ſoviel wie moͤglich, das arme, ſich fuͤr ihre Schweſter aufopfernde Maͤdchen zu beſchuͤtzen. Der
gute General unterſtutzte ihn in dieſem Vorſatz, indem er ihm vorſchlug, den Haͤuptlingen eine Bittſchrift zu
uͤberreichen, worin dieſe gebeten wurden, das junge
Mädchen vor jeder Gefahr und Beleidigung zu wahren,
ihm ſelbſt dabei zugleich die Schicklichkeit vor Augen ſtel⸗
lend, ſeine Abreiſe noch um etwas zu verzögern, nicht
allein aus Achtung fuͤr Alicen, ſondern auch vor der
ganzen uͤbrigen Welt. Der junge Mann verſprach na⸗
tuͤrlich Alles, konnte jedoch nicht umhin manches harte
Wort uͤber das„Urtheil der Welt“ in den Bart zu
murmeln, die ſich ſtets da hinein miſchte, wo ſie eigent⸗
lich gar nichts zu ſuchen haͤtte.—
Sein Herz wurde aber wieder weich, als er des ſanften lieben Maͤdchens gedachte, ihres wuͤrdigen Be⸗ tragens und ihrer natuͤrlichen Unſchuld und Liebenswuͤr⸗ digkeit. Er rief ſich ihr Laͤcheln, den Klang ihrer Stimme ins Gedaͤchtniß zuruͤck, bis er ſich feſt entſchloß den Weg einzuſchlagen, den ſie ihm ſelbſt befohlen haben wuͤrde.


