Teil eines Werkes 
1. Theil (1847)
Entstehung
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tete ſtolz:„Tecumſeh roͤthet ſeinen Tomahawk nicht mit dem Blute von Weibern und Kindern; wer kann die Huͤtte nennen, die von ſeiner Hand niedergebrannt iſt, oder den Scalp eines alten Mannes unter ſeinen Sie⸗ geszeichen finden?“

Seine fruͤhere, ruhige Stellung annehmend ſchlug er ſeine Arme unter, und ſchaute auf das blaſſe, liebliche Antlitz Alicens, die mit auf der Bruſt gekreuzten Ar⸗ men ſchuchtern, doch entſchloſſen ihren heiligen Zweck zu erreichen, da ſtand.

Ein Laͤcheln ſtahl ſich leiſe uͤber ſeine Züge, ſeine Lippen theilten ſich, und er fragte mit ſanfter, melodi⸗ ſcher Stimme:

„Lag das Mädchen nicht bei einem Holzhaufen ver⸗ borgen? ihre Lippen von den wilden Waldbeeren geroͤthet, ihre Wangen bleich?“

„Wahr, wahr!“ rief Alice,„ich war eingeſchuͤchtert und dachte nur auf meine eigene Sicherheit, o bitter und oft habe ich den Augenblick bereut! Margareth war kuͤhn und großherzig, und ſie bat fur die, die ſie liebte, ſie hielt ihre Arme zu Euch empor; ſchontet Ihr ſie? lebt ſie?“

Sie ſprach in leidenſchaftlicher Aufregung und ihr Athem war kurz und ſchnell, während ſie mit aͤngſtlichen Blicken an den Lippen des Haͤuptlings hing, als ob dieſe Antwort uͤber ihr Leben entſcheide.—