Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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ſeines Verſprechens, nicht in den Bergen ſich ein⸗ gefunden hatte.

Wahrſcheinlich haben Sie wieder eine von den merkwürdigen Geſchichten von Ihren berühmten Vorfahren zu hören bekommen, die den rothen Zweig auf ihrem Woppenſchilde führten, worauf meine Großmutter ſo ſtolz iſt. Es wirklich Schade, fuhr er lachend fort,daß Kitter und Edelmann jetzt nicht mehr, wie in alten Tagen, ausziehen, um die Unſchuld zu befreien und die Tyrannei zu beſtrafen; aber ich fürchte, daß das Zeitalter der Ritterlichkeit vorbei iſt.

Wenige Jahre hernach bediente ſich ſein berühm⸗ ter Landsmann Burke im Hauſe der Gemeinen derſelben Phraſe, als er von der ſchönen und un⸗ glücklichen Königin von Frankreich ſprach.

Wie oft ſchon iſt das Scheiden von Liebenden beſchrieben worden, und doch waren ſowohl Lein⸗ wand als Verſe ungenügend, um dieſen Moment gebührend zu ſchildern. Die Farben ſind hiezu zu matt, die Sprache zu lahm denn Kummer iſt, wie die Freude, für ſich ſelbſt der beſte Doll⸗ metſcher. Mag man auch noch ſo lange dabei ver⸗ weilen, ſo müſſen Abſchiedsworte doch endlich ge⸗ ſprochen werden. Ellen vermochte ſie nur zu ſtam⸗ meln, indem ſie vergebens ſich bemühte, ihren Thrä⸗ nen Einhalt zu gebieten; und Redmond war nicht weniger ergriffen.

Lebe wohl! rief er aus, als er ſie aus ſei⸗ nen Armen in die Katty's cgtedie Sonne, die unter Thränen untergeht, ſoll unter Lächeln auf⸗ gehen. Behüten Sie ſie, ſetzte er hinzu,mit