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zufälligen Vortheile der Erziehung das Anſehen verminderten, welches die Natur ihr über ihre eige⸗ nen Kinder verlieh. Vielleicht hielt ſie mit dem
Inſtinct mütterlicher Liebe nur noch mehr darauf, übte es noch entſchiedener, als wenn dieſe unter dem beſcheidenen Dache auferzogen worden wären, unter welchem Phelim ſeine erſten Athemzüge that. Ein Wort oder ein Blick genügten zu jeder Zeit, ihren Sohn zur Vernunft zu bringen; und was Ellen anbelangte, ſo hätte dieſer nichts weh gethan, als wenn ſie ihre Mutter betrübt hätte.
Unmittelbar nach dem Tode der Miß Macna⸗ mara hatte ſich Katty mit ihren Kindern und de⸗ ren blinder Großmutter nach der kleinen Bergfarm begeben, wo Phelim zur Hilfe ſeiner Mutter bis zu ſeinem Abgang nach Frankreich bleiben ſollte, eine Reiſe, auf die er ſich mit der ganzen Unge⸗ duld eines jungen feurigen Gemüthes freute.
Der erſte Tag, den die Familie an ihrem neuen Wohnſitze zubrachte, ſchlich langſam behin. Alles erſchien düſter und freudenlos; Manches ſchien zu fehlen, und doch hatte unſer Held den Ort mit aller Bequemlichkeit ausgeſtattet, wie nur vorſorg⸗ liche Liebe es zu thun vermag.
Es war aber ſeine Gegenwart, welche Ohne ihn fühlte man ſich nicht zu Hauſe. Selbſt Katty geſtand ſich dieß im Stillen zu, obgleich ſie auch nicht ein einziges Mal den Namen ihres Pflegeſohnes nannte; und die liebevolle Frau fühlte mehr Freude, als ſie auszudrücken für gut fand, als zu früher Stunde des folgenden Morgens Red⸗ mond unerwartet auf dem Pachthofe erſchien.


