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welche zuweilen die Freude hindurchlächelt. Ich habe von Deinem Mißgeſchicke gehört, das gleich einer Winterwolke, den Frühling Deines Daſeins verdunkelt hat.“
„Von Ellen's Schuld haben Sie gehört, von meinem Elend, meiner Schande?“ fragte ſein Zög⸗ ling.„Aber wie kann ich darüber erſtaunen; hat nicht ihre Tante vor einer Stunde die Geſchichte des Falls ihrer Nichte vor dem ganzen verſam⸗ melten Hofe auspoſaunt?“
„Die Unſchuld ihrer Nichte,“ bemerkte Pater Karoolan.
„Ja, ja; ſie glaubt ohne Zweifel daran,“ fuhr Redmond fort
„Ich uhe auch daran,“ ſetzte der Prie⸗ ſe feierlich hinzu.„Nein, ſtutzen Sie nicht; wen⸗
en Sie ſich nicht ungeduldig ab, ſondern hören Sie mich an. Von Kindheit an waren Ellen und Sie mir gleich theuer; jeder Gedanke und Traum ihres jungen Herzens wurde von ihr in mein Ohr egoſſen. Wer kann ihre Reinheit oder Schuld eurtheilen, wenn ich es nicht kann. Auf welchen Grund hin verurtheilen Sie ſie?“
„Wie!“ rief der unglückliche Mann;„ich ſoll auch Ihnen die Geſchichte meiner Entehrung er⸗ l Unmöglich! Meine Zunge würde ver⸗ orren; die Worte würden mir in der Kehle bren⸗ nen und mich erſticken. Nimmermehr! Nimmer⸗ mehr!“
„Und Sie meinen, die Welt würde glauben, das ſo tugendhaft erzogene Mädchen— die junge, Ihnen erſt vor einem Jahr angetraute Frau—


