Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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mit ihm zuſammen, fuhr er fort,und drücke mei⸗ nem Verderber die Hand. Tod und Teufel, daß ich es erleben mußte, durch eines Weibes Falſch⸗ heit und die Verrätherei eines Mannes mich er⸗ niedrigt zu ſehen!

Aus dieſen leidenſchaftlichen Ausrufungen wer⸗ den unſere Leſer ohne Schwierigkeit den Gemahl der unglücklichen Ellen erkennen; ob derſelbe wirk⸗ lich betrogen worden war oder nur ſich ſelbſt täuſchte, vermag allein die Zeit zu enthüllen.

Ich kann ſie nicht tadeln, fuhr er fort in Anſpielung auf die Scene in Gegenwart des Kö⸗ nigs, wo Miß Macnamara ihn als Verläumder und Mörder ihrer Nichte angeklagt hatte.Sie hält ſie für unſchuldig, wie alle es müſſen, die ſie kannten und wie ich puſ geſchworen hätte, wenn nicht der eigene Augenſchein mich vom Gegentheile überzeugt hätte.

Die Leute ſprechen von Qualen von den Leiden des Verbannten vom Tode durch Fol⸗ tern; aber ach, welche Schmerzen hat Grauſam⸗ keit erfunden im Vergleich mit denen, welchen ein hintergangener und doch noch immer verliebter Gatte zu erdulden hat, deſſen Vertrauen bis in's innerſte Mark ſeines Lebens vergiftet wurde, deſſen Herz in ein Grab verwandelt wurde, das aber nicht ie Aſche eines vergangenen Glückes in ſich ſchließt, welches man betrauert und beweint, ſondern das vulkaniſche Feuer, das keine Thränen zu löſchen vermögen!

Während der unglückliche Mann den Empfin⸗ dungen Worte verlieh, welche an ſeinem ſtolzen