Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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geführt hatten, als ein Blick ihrer Beſchützerin ſie davon abhielt.

Wie hat die ſich verändert! Abſſcheu⸗ lich! murmelte die Franzſin auf dem Wege zu ihrem Wagen, nach einer Erneuerung von Küſſen, Umarmungen und Verſicherungen ewiger Freund⸗ ſchaft.

Kein Roth! Und was für eine Toi⸗ lette! Die iſt entſchieden paſſirt. Uebrigens werden die Frauen überall alt, außer in Paris. Was für eine Figur wird die am Hofe machen, fügte ſie hinzu.

Und mit dieſer Bemerkung ſchlug ſich die zärt⸗ liche Freundin der Miß Macnamara, die ſeit Jah⸗ ren über ihre Trennung untröſtlich geweſen war, die Sache aus dem Sinn.

Was halten Sie von Frau von Beaufre⸗ mont? fragte Schweſter Loniſe, ſobald dieſelbe ſich entfernt hatte.

Sie iſt liebenswürdig und treuherzig, wie immer, Hoheit.

Ja wohl, erwiderte die Nonne trocken.

Ihr Goaſt blickte ſie mit Erſtaunen an.

Wir ſind beide ſeit Lange vom Hofe entfernt, fuhr die königliche Dame fort,aber es beſteht doch ein Unterſchied zwiſchen uns Beiden. Die Schmetterlinge, welche ihn beſuchen, finden zuwei⸗ len ihren Weg in das Kloſter zu der armen Ab⸗ geſchiedenen; auf Ihrer Inſel zu Hauſe ſind ſie aber mit Beſuchen dieſer Art verſchont geblieben. Ich zweifle nicht daran, daß die Prinzeſſin Alles