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Royal aufgeſtellt; eine große Anzahl Sergeanten und Grenadiere füllten den Gang nach dem Opern⸗ hauſe; die Schaarwache oder Stadtpolizei war in den Straßen aufgeſtellt, um die Equipagen anzuhal⸗ ten. Die Sergeanten der Grenadiere, als die uner⸗ ſchrockenſten, waren dazu auserſehen, den Prinzen feſtzunehmen. Zwei Compagnien Grenadiere poſtir⸗ ten ſich in den Hof der Oekonomiegebäude, wo der Herzog von Biron, Befehlshaber der franzöſiſchen Garden, welcher das Ganze zu leiten hatte, verklei⸗ det in einem Wagen ſich befand, um den Ausgang des Unternehmens abzuwarten. Die Musketiere waren befehligt, ſich bereit zu halten, augenblicklich ſich zu Pferd zu ſetzen, und Truppenpoſten waren auf der Straße vom Palais Royal bis zum Staatsgefängniß von Vincennes aufgeſtellt, wohin der Prinz gebracht werden ſollte. Man hielt Beile und Steigleitern in Bereitſchaft, und ſelbſt Schloſſer waren beſtellt, um den Prinzen durch Einſteigen verhaften zu können, wenn er ſich einfallen ließe, ſich in ein Haus zu werfen, um darin eine Belagerung auszuhalten. Außerdem erhielten ein Arzt und drei Wundärzte den Befehl, in Bereitſchaſt zu bleiben, um ſolche, die etwa verwundet würden, verbinden zu können.
In dieſe wohlangelegte, furchtbare Falle ging Carl mit der vollen Gedankenloſigkeit eines verzwei⸗ felten Menſchen. Wiederholte Warnungen, die er erhalten, verachtend und ſelbſt eine Freundesſtimme überhörend, welche ihm unterwegs in den Wagen rief, daß das Opernhaus umringt ſei, fuhr er wie gewöhnlich an dieſem Gebäude vor, wo er aber kaum ausgeſtiegen war, als er ſich von ſechs Sergeanten
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