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Freunde zögerten, ſetzte er dringend hinzu:„Spre⸗ chen Sie ſich frei aus.“
„Wenn Eure königliche Hoheit uns dieß geſtattet, ſo möchten wir bitten zu überlegen, ob es nicht das Würdigſte wäre, freiwillig ein Land zu verlaſſen, das ſeine Gaſtfreundſchaft verweigert?“
„Und ſeine feierlichen Verträge bricht,“ ergänzte der Baronet.,
„Ich weiß und fühle Alles, was Sie vorbringen können,“ rief der Prinz heftig aus;„aber ich will meinen Vetter Ludwig zu dieſer Schändlichkeit zwin⸗ gen. Er ſoll ſein gegebenes Wort brechen und Eu⸗ ropa das Schauſpiel geben, einen Abkömmling einer Reihe von Königen und ſeinen Gaſt, gleich einem gemeinen Verbrecher, in ſeiner Hauptſtadt feſtneh⸗ men zu laſſen. Die Geſchichte wird mich rächen. Meine Herren, ich weiß ſo gut, wie Sie, daß die Gewaltthat ſtattfinden wird, obgleich ich mich an⸗ ſtelle, als glaube ich nicht daran. Ihre Freundſchaft kann mir hier nichts helfen, denn ich beabſichtige nicht, Widerſtand zu leiſten. Bei unſerer Vergangen⸗ heit bitte ich Sie, laſſen Sie mich dieſe Sache allein ausfechten.“
Mit ſchwerem Herzen verließen ihn die Freunde und Carl Eduard begab ſich an jenem Abende, mit geringerer Begleitung wie gewöhnlich, in die Oper.
Die Vorbereitungen zu ſeiner Verhaftung waren in Betracht der Umſtände in verhältnißmäßig gro⸗ ßem Moßſtabe und namentlich im Hinblicke auf die Popularität, die der Prinz genoß, mit großer Vor⸗ ſicht getroffen worden. Nicht weniger als zwölf⸗ hundert Mann Garde wurden im Hofe des Palais


