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Herrn aus dem Wege geräumt wird. Wollen Eure königliche Hoheit die Leitung in dieſer ſchwarzen An⸗ gelegenheit mir überlaſſen?“
„Recht gern, Crawford. Ihren Händen würde ich noch mehr als mein Leben— meine Ehre ſogar anvertrauen; denn nie beſaß wohl ein Prinz einen treuern Freund, wie Sie. Was Sie aber thun mögen, ſo wünſche ich, daß es ſo geheim als mög⸗ lich geſchehe. Ich möchte nicht, daß die Welt er⸗ fährt, daß es einen Schottländer gibt, der ſo nieder⸗ trächtig iſt, ſich zur Ermordung eines Abkömmlings ſeiner alten Könige herzugeben.“
Es lag ein Ausdruck ſo innigen Bedauerns in dieſen Worten Carl Eduard's, daß ſein Gefährte davon tief ergriffen wurde, weil er deutlich daraus erkannte, daß ihn der Stachel der Verrätherei mehr als die drohende Gefahr ſchmerzte. Das Abenteuer wirkte auf Beide ſo entmuthigend, daß ſie ſtillſchwei⸗ gend, Arm in Arm, die Capelle verließen.
Einige Minuten hernach verkündigte das Schniet⸗ tern der Trompeten den Bürgern Cdinburgs, daß der Prinz Holyrvod verlaſſen und ſeinen Marſch nach England angetreten habe. Monche prophezeihten, daß er nie wieder zurückkehren werde; Andere hofften den glücklichſten Erfolg von dem entſcheidenden Schritt, den er jetzt zu thun im Begriffe ſtand. Jede Partei urtheilte je nach ihren Wünſchen.
Nichts trug vielleicht ſo ſehr dazu bei, den jun⸗ gen Abenteurer bei den Hochländern und Allen, die in ſeine Nähe kamen, beliebt zu machen, als ſeine Herablaſſung und die Leichtigkeit, mit der man zu ihm Zutritt erhalten konnte. Faſt Jeder, der nur


