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nichts dabei zu riskiren, wenn ſie auf den Vorſchlag des Prinzen eingehe, und es erfolgte deßhalb eben ſo einſtimmig wie zuvor allgemeine Zuſtimmung.
„Lovat, meine Herren, hat ſich auf eine Weiſe ausgeſprochen, die weder von der Partei des Kur⸗ fürſten von Hannover, noch von mir ſelbſt, mißver⸗ ſtanden werden kann. Hier iſt ſein Brief mit ſeinem Siegel darunter. Leſen Sie ihn. In drei Tagen wird ſein Clan unter dem Befehle ſeines Sohnes und Fraſers von Goſtuleg zu Uns ſtoßen.“
Während er ſprach, reichte der Prinz den Brief dem Lord Elcho hin und ſetzte ſich unter tiefem Still⸗ ſchweigen nieder. Nachdem dieſer Edelmann den Brief laut geleſen, machte er die Runde bei den verſchie⸗ denen Mitgliedern des Rathes, welche mit Erſtaunen die bündigen Ausdrücke laſen, in welchen der Mann, der den vorſichtigſten Kopf in ganz Schottland beſaß, ſich unwiderruflich mit der Sache Königs Jacob des Achten verband und den Aufſtand ſeines Clans ver⸗ ſprach, den er zur Verfügung des Prinzregenten ſtellte. Es entſtand eine Pauſe, welche Carl Eduard zuerſt unterbrach.
„Ihr ſeht, Mylords und Gentlemen, was Unſer ergebener Vetter von Lovat ſchreibt. Nachdem ihr euer Wort verpfändet habt, will ich keinen Augen⸗ blick euch das Unrecht anthun, an die Möglichkeit zu glauben, daß ihr es zurückziehen werdet.“
„Der Mann, der zurücktritt,“ rief Lochiel, mit der gebollten Fauſt auf den Tiſch ſchlagend,„iſt des Namens eines Schotten unwürdig, eine meineidige Memme und ein Verräther! Sollte es einen ſolchen


