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Fremden entſchieden feindlich geſinnt war, und in welchem die Anſprüche ſeiner ſchon ſo lange abweſenden Familie beim großen Haufen nur auf wenig Sym⸗ pathie rechnen durfte. Viele der vorſichtigeren Häupt⸗ linge ſprachen ſich ſehr warm dafür aus, in Schott⸗ land zu bleiben, wo ſich die Hochländer, ſo wie ſie einmal waren, zu Hauſe fühlten und für ihren eige⸗ nen Grund und Boden ſtritten. Einige ſtellten vor, daß die Clans gänzlich abgeneigt ſeien, die Grenze zu überſchreiten; Andere machten geltend, daß die Hochländer ſich noch nicht genügend ausgeſprochen hätten, daß jeder Tag neuen Beitritt ſowohl von Seiten des Adels, als der gemeinen Leute, zu ſeiner Sache bringen, und daß die Annäherung einer eng⸗ liſchen Armee, welche Georg der Zweite und der Herzog von Cumberland eifrig ſammelten, jeden treuen Schott⸗ länder veranlaſſen würde, ſich der Fahne der Stuarts anzuſchließen. Dieſer ſchüchternen Politik traten ſo⸗ wohl der Prinz als Lochiel auf's Entſchiedenſte ent⸗ gegen.
„Der Augenblick iſt jetzt da, Mylords und Gent⸗ lemen,“ ſprach der Erſtere,„einen entſcheidenden Schlag zu führen. Die Regierung des Uſurpators iſt durch unſern Erfolg gelähmt. Der Zauber unſerer Siege geht vor uns her. Ueberdieß erwarten Viele vom höhern und niedern Adel, wie unſere Nochrichten aus England uns melden, nur unſer Erſcheinen, um ſich auszuſprechen. Möge die Sache nicht verloren gehen!“ ſetzte er hinzu, indem unwilltürlich eine ſtolze Thräne ſich in ſein Auge ſtahl—„möge die Sache nicht durch Zögern und kalte Berechnung verloren gehen, da der Erfolg gewiß ſcheint!“


