Teil eines Werkes 
3. Band (1858)
Entstehung
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ſuchten. Von dem Flüchtling war begreiflicher Weiſe keine Spur zu finden, und als die Soldaten am fol⸗ genben Morgen ſich verabſchiedeten, erſuchte Lovat den Officier nachdrücklich, dem Präſidenten zu melden, wie ſehr er es bedaure, daß ſeine Benachrichtigung nicht zeitig genug eingetroffen ſei, um den Boten des tollkühnen Thoren, womit er verächtlich den Prinzen Carl bezeichnete, abfaſſen zu können.

Man glaube nicht, daß wir den Charakter des Simon Fraſer, Lords von Lovat, mit zu ſchwarzen Farben gemalt haben. Sein Briefwechſel mit dem Präſidenten Forbes während der Unterhandlung, von der wir ſo eben berichtet haben, iſt erhalten geblie⸗ ben und veröffentlicht worden; und vielleicht charak⸗ teriſirt dieſe den gemeinen Intriguanten noch mehr, als das Portrait, welches Hogarth ſo ausgezeichnet von ihm gemalt hat, indem er in dieſen Briefen ſich entrüſtet über das Benehmen ſeines Sohnes beklagt, der gegen ſeinen Willen den Clan zum Aufſtande ge⸗ bracht habe, und den Präſidenten bittet, ſeine An⸗ hänglichkeit an das Haus Hannover an geeignetem Orte zu verfechten.

Zweiunbzwanzigſtes Kapitel.

Im Rathe des Prinzen Carl herrſchte eine große

Meinungsverſchiedenheit darüber, ob es rathſam ſei,

in England einzumarſchiren, einem Lande, das den