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„Tullibardine!“
„Ich muß ſprechen,“ fuhr der rauhe Krieger fort. „Selbſt der Wurm, wenn er getreten wird, krümmt ſich. Ich habe Ehre, Land, Vermögen für Ihre Sache verloren; ich bereue es nicht. Mein Sou⸗ verain gab ſie mir; er und ſein Geſchlecht haben das Recht, dieſes Opfer zu verlangen. Aber ich habe Sie geliebt— habe Sie geliebt von der Stunde an, als ich Ihnen, damals noch ein Knabe, den erſten Unterricht in den Waffen gab— Sie faſt mit der Aengſtlichkeit eines väterlichen Herzens hütete— mit Stolz Ihren unternehmenden Geiſt und Ihren Muth beobachtete, die zu den ſchönſten Hoffnungen für die Zukunft berechtigten. Vermöchte das Opfer meines werthloſen Lebens auch nur Ihren Fuß auf die Stufen des Throns zu bringen, Gott weiß es, wie freudig ich es anbieten würde: und nun— doch gleich viel— wenn die Stunde des Kampfes kommt, ſo werden Eure königliche Hoheit ſehen, auf welche Weiſe Tullibardine den Ausgang deſſelben für ſich fürchtet.“
„Nennen Sie mich nicht Hoheit,“ rief der junge Chevalier, tief ergriffen von den liebevollen Vorwür⸗ fen ſeines alten Freundes;„nennen Sie mich Carl, ſonſt muß ich glauben, daß ich mich auf eine Weiſe verſündigt habe, die keine Vergebung zuläßt. Kom⸗ men Sie,“ fuhr er fort, die zögernde Hand des Hoch⸗ länders ergreifend,„und vergeben Sie mir meine ungeſtüme Laune. Sie wiſſen, wie ſchwer mein Herz geprüft, wie es gezwungen iſt, ſich ſelbſt zu zer⸗ nagen. Ich bin ſo unglücklich, ſo tief gebeugt,


