Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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ig⸗ Fu⸗ tief die ſei⸗

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Der Marquis ſah ihn traurig on. Der Ge⸗ danke ſchmerzte ihn tief, daß der letzte Abkömmling eines ſo ſtolzen Geſchlechts zu der Rolle eines bloßen Abenteurers herabzuſteigen ſich genöthigt geſehen. Er kannte den Prinzen von ſeiner Knabenzeit her, er kannte ſeinen offenen, edeln Geiſt, ſeinen Genius, ſeinen Muth, ſeinen Werth, vielleicht ſtellte er auch Betrachtungen über den traurigen Eindruck an, den Enttäuſchung und Niederlage auf deſſen feuriges Tem⸗ perament hervorbringen mußten, und ſah im Geiſte Carl Eduard jetzt ſchon als jenen niedergedrückten, ausſchweifenden, abgeſchmackten Menſchen, den ge⸗ knickte Hoffnungen und zu Grund gerichtetes Glück ſpäter aus ihm machten.

Prinz, ſprach er tief bewegt,die Stunde iſt nicht günſtig. Warten Sie ab; Ihr Recht wird fortbeſtehen; Wahrheit wird ſtets Wahrheit blei⸗ ben und Unrecht kann nie Recht werden. In der Armee Ihres treuloſen Alliirten Ludwig können Sie den Ruf und die Erfahrung als Krieger ſich erwerben, welche in den Lauwarmen Vertrauen und in den Treuen Hoffnung erweckt. Ich be⸗ ſchwöre Sie, ein Unternehmen aufzugeben, bei welchem Sie keine Unterſtützung zu finden ſcheinen, und ſo lange die See Ihnen noch offen ſteht, nach Frankreich zurückzukehren.

Nie! erwiderte Carl Eduard feſt.Ich habe geſchworen, die Fahne meines Hauſes auf den Ber⸗ gen Schottlands aufzupflanzen; dieſen Eid will ich halten, wenn auch nur Ein treuer Arm zu deſſen Vertheidigung ſich erheben und mein Herzblut bei deſſen Vertheidigung fließen ſollte. Beſſer iſt es,