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zu geben, das die Männer zum Siege oder in den Tod führen ſollte.
Endlich brach Tullibardine zuerſt dieſes beredte Schweigen.
„Zum zweitenmale, Prinz, ſo weit man die Ge⸗ ſchichte kennt, verlaſſen die Hochländer ihr königliches Haus. Sie verließen Ihren Vorfahren, den erſten Carl, und ließen ihn unter ſeinen rebelliſchen Un⸗ terthanen zu Grunde gehen. Der Himmel gebe, ſein Nachkomme nicht daſſelbe traurige Geſchick theile!“
„Lieber dieß,“ rief der Prinz aus,„als langſam
in der Verbannung dahinſiechen und noch länger ein Leben führen, das gänzlich von der ſchwan⸗
kenden Großmuth gekrönter Puppen abhängt, welche mit dem Aufruhr liebäugeln, ſich demſelben anſchlie⸗ ßen, anſtatt das Schwert zu ziehen, um die dem Princip des Königthums zugefügte Schmach zu rächen. Die Thoren! die Schlange, mit welcher ſie jetzt liebäugeln, wird ſie eines Tags vernichten. Der Streich, welcher den Thron unſeres alten Geſchlechts traf, hat alle Kronen Europas erſchüttert; aber ſie ſehen dieß nicht ein, die ſelbſüchtigen oder einfältigen
Thoren, deren Verbrechen ſich eines Tags durch ihre
eigene Strafe rächen wird.“
Die Heſtigkeit, mit welcher Carl die Gleichgültig⸗ keit anklagte, mit der die regierenden Mächte Eu⸗ ropa's ſeine Sache im Stiche ließen, zeigte, wie tief es ihn ſchmerzte, daß Frankreich und Spanien, die ſo viel verſprochen und ſo wenig gehalten, ihn ſei⸗ nem Schickſal überlaſſen hatten.


