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der jungen Männer, ihm ſein Glas mit Claret an⸗ bietend, oder ſoll ich Punſch beſtellen?“
„Nein!“ rief der Renommiſt,„Wein, Wein— rothen— lautern, wie das ehrliche Blut in jedes Soldaten Herz. Kommt, eine Geſundheit: der König ſoll leben! und ein Verräther iſt der, der deſſen Rechte anzutaſten oder in Abrede zu ziehen verſucht ſein ſollte.“
Zu gleicher Zeit warf er einen herausfordernden Blick nach dem Tiſche, an welchem die Hochländer ſaßen. Obgleich es dieſen im Innerſten zuwider war, öffentlich die Geſundheit des Königs trinken zu müſſen, ſo hielten ſie es doch nicht für klug, ſich zu weigern, ſondern füllten ihre Gläſer gleich den übrigen Gäſten, indem ſie die Aufforderung für nichts weiter als den Ausfluß der Loyalität eines Betrun⸗ kenen hielten.
„Der König!“ ſagten Sir Allan und deſſen Freunde mit ganz eigenthümlicher Betonung, indem einige aus dieſer Geſellſchaft mit ihren Gläſern raſch über die Waſſerflaſche wegfuhren, welche mehr der Form als des Gebrauchs wegen auf dem Tiſche ſtand, und was ſo viel bedeuten ſollte, als, die Geſund⸗ heit des Königs jenſeits des Waſſers.
„Was wollen Sie damit ſagen, der König?“ rief Rawlins, indem er brutal auf den Tiſch zuge⸗ ſchritten kam.
Allan ſtand auf, um zu antworten; aber der Laird von Hinton legte gelaſſen ſeine Hand auf ſei⸗ nen Arm, wodurch er ihn nöthigte, wieder nieder⸗ zuſitzen, indem er ihm zugleich in die Ohren flüſterte:
„Ueberlaſſen Sie den Menſchen mir; dieß iſt ein


