was auf Unzufriedenheit deutete. Wahrſcheinlich ſtammte er aus dem Süden und verſtand deßhalb dieſe Mundart nicht.
An einigen Tiſchen wurde die Unterhaltung in lautem, lärmendem Tone geführt, was wohl die Folge davon war, daß der Gott des Weines oder das noch feurigere Getränke der Berglande ihre Wirkung geltend machten. Zuweilen wurde dieſelbe durch die Flüche der Verlierenden beim Spiele oder das laute Lachen der triumphirenden Gewinner un⸗ terbrochen.
„Verdammt!“ rief ein junger engliſcher Cornet, der vor Kurzem erſt zu ſeinem Regiment gekommen war,„da geht eine ganze Monatsgage d'rauf. Doch gleichviel; ich werde meinem Vormund eine lange Geſchichte von hochländiſchen Räubern und Verluſt meines ganzen Gepäcks weiß machen und ihm dadurch ſo ein hundert Pfund aus der Taſche locken.“
Ein faſt unmerkbares Stirnrunzeln wurde bei dem alten Herrn am Feuer bemerkbar, als er dieſe unehren⸗ volle Prahlerei hörte, die aber bei den Genoſſen des thörichten jungen Mannes mit einem lauten Beifalls⸗ gelächter aufgenommen wurde.
Kaum war daſſelbe verhallt, als Lieutenant Raw⸗ lins in's Zimmer gepoltert kam. Er wurde von ſeinen Kamaraden, namentlich von dem jüngeren Theile derſelben, mit großer Zuvorkommenheit auf⸗ genommen, wie ſie etwa einem Manne zu Theil wird, der in der Geſellſchaft entweder ſehr beliebt oder gefürchtet iſt. Es fällt zuweilen ſchwer, dieß genau zu unterſcheiden.
„Trinken Sie Wein, Rawlins?“ fragte einer


