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ihm den Handſchuh in's Geſicht geſchlagen und ihn einen Lügner genannt.“
„Und in jedem andern Falle hätten Sie auch Recht gehabt. Der Menſch iſt eine Art von Vetter von mir von der alten Gräfin Arran Seite her. Bei dieſer ſcheint das Blut dicker als Waſſer zu ſein; die alte Närrin erklärte, daß, wenn wir den Streit weiter fortſetzten, ſo wolle ſie weder mich noch Allan Glencairn je wieder ſehen: und ich kenne ſie zu gut, als daß ich an ihrem Worthalten hätte zwei⸗ feln können.“
„Es war alſo kein Liebeshandel dabei im Spiel?“ bemerkte Rawlins mit fragendem Blicke.
„Liebe!“ wiederholte Alick; ja eine ſolche Liebe, wie man ſie für einen Mann fühlt, der einem den Lebensweg durchkreuzt oder auf offener Straße in's Geſicht geſpuckt hat. Ich haſſe ihn, Rawlins, mit der ganzen Leidenſchaftlichkeit, deren meine Natur fähig iſt,— ich haſſe ihn, wie meinen bitterſten Feind. Es iſt heillos, daran zu denken, daß mein Arm gebunden und mein Degen in der Scheide zu⸗ rückgehalten iſt, und zwar durch die Drohung eines alten Weibes, das ſchon anfängt, kindiſch zu werden.“
„Der meinige iſt aber nicht gebunden,“ bemerkte der Raufbold;„ich habe keine Ausſicht, das Ver⸗ mögen einer alten Frau zu erben und deßhalb auch nichts von ihrem Zorn zu fürchten. Wo finden wir dieſen Zeiſig?“
„Höchſt wahrſcheinlich bei Murdoch.“
Dieß war der Name des Mannes, der die be⸗ ſuchteſte Schenke in Edinburg hielt und wo die jun⸗ gen Leute gewöhnlich die Nächte zubrachten, wenn
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