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teuer von Capri bekannt würde. Man ſcheut Lord Dalville zu ſehr, als daß man deßhalb Lärm machen ſollte. Die Regierung kann ſich ſogar Glück wün⸗ ſchen, ſo leicht über die Sache weggekommen zu ſein,“ fuhr er fort,„denn wenn nicht Pepoli und Signore Mariani mit in die Sache verwickelt wären, ſo würde Seine Excellenz ohne Zweifel eine Aufklärung ver⸗ langen, welche die Regierung bedeutend in Verlegen⸗ heit ſetzen dürfte.“
Die zwei Italiener waren neapolitaniſche Unter⸗ thanen.
Zu Oliver Brandreth's Erſtaunen kain Philippo, den er nie von ſeiner Abſicht unterrichtet hatte, ihn in ſeinem Dienſte behalten zu wollen, um ſich von ihm zu verabſchieden.
„Sie ſagen mir Lebewohl!“ wiederholte unſer Held,—„ich verſtehe Sie nicht. Wo wollen Sie denn hingehen?“
„Ich will mir einen andern Herrn ſuchen,“ ver⸗ ſetzte der arme Menſch betrübt.
„Ich glaubte, Sie hätten bereits einen gefunden.“
Die Augen des alten Mannes funkelten.
„Sehen Sie,“ ſagte Oliver,„ich würde einen
Hund nicht weggegeben haben, der Ernſt werth war, viel weniger einen Freund, den er liebte. Von nun
an muß mein Haus das Ihrige ſein. Sie werden zwar an mir keinen reichen Herrn finden, aber ich
verſpreche, ein liebreicher zu ſein.“
Zugleich ſtreckte er ſeine Hand aus, welche Phi⸗ lippo achtungsvoll küßte.
Auf Befragen erfuhren die Flüchtlinge, daß fünf Tage verſtreichen würden, ehe das Paketboot für


