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groß war, daß er einen der ſchönſten Männer des Fönigreichs nöthigte, die linke Hand der Königin Wittwe, zum großen Leidweſen dieſes Edelmanns und zum Spotte aller ſeiner Bekannten, anzunehmen. Als der Prinz von Capua einige Jahre ſpäter Miß Penelope Smith heirathete, zeigte ſich Seine Majeſtät unerbittlich, obgleich die Vermählung ge⸗ ſetzlich und der Ruf der Braut unantaſtbar war. Die Gräfin von Dalville war eben daran, eine Dame, die Gattin eines der Attaché's, den Maje⸗ ſtäten zu präſentiren, als ihr Auge auf Sir Aubrey
fiel, der, umgeben von einer Gruppe ſeiner Lands⸗
leute und Hofcavaliere, ſie mit unverſchämtem, eyni⸗ ſchem Lächeln auf den Lippen betrachtete. Einen
Augenblick lang verließ Milly die Faſſüng und ſie
wie eingewurzelt und feſtgebannt auf ihrem atze. „Fühlt ſich die Frau Geſandtin unwohl?“ fragte die junge Königin theilnehmend. Selbſt der König ſchien ſich für ſie zu intereſſiren. „Milly,“ flüſterte eine ernſte Stimme in ihrer Nähe. Es war die ihres Gatten! und dieſer Ton flößte
ihr wieder Muth ein. Seine Liebe war ihre Recht⸗
fertigung, ihr Stolz, ihre Stütze.
Sie wäre lieber durch Flammen gegangen, ehe
ſie ihm Unehre gemacht hätte.
Sie brachte daher die Vorſtellung mit großer
Würde zu Ende und als ſie ſich aus der königlichen
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ſtützt. „Was hat Dich beunruhigt?“ flüſterte er.
Nähe entfernte, fand ſie ſich durch den Earl unter⸗


