Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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Man kann ſich daher ſein Erſtaunen vorſtellen, als er beim Weggehen aus der Wohnung ihres Onkels ſich durch eine zahlreiche Polizeiabcheilung aufgehalten ſah, die ihn in der Nähe dieſes Hotels umringte.

Das muß ein Mißverſtändniß ſein, rief er aus.

Sie können dieß dem Miniſter erklären, lautete die Antwort.

Ich bin ein Engländer.

Dießmal hatte aber der magiſche Name völlig ſeinen Zauber verloren. Die Leute, die ihn gefangen nahmen, blieben nicht allein darauf beſtehen, daß er ſie begleiten müſſe, ſondern wieſen auch das Geld zurück, daß er ihnen für die Erlaubniß anbot, ein Billet an ſeinen Geſandten ſchreiben zu dürfen.

Ohne im mindeſten vermuthen zu können, worin ſein Vergehen beſtehe, zeigte Philipp eine offene Stirne, als er vor den Signore Falconet gebracht wurde, der ihm die Ehre erzeigte, ihn ſelbſt zu ver⸗ hören. Ihr Name und Heimathland? waren die erſten Fragen.

Philipp Trevor aus England, verſetze der junge

Mann ruhig.

Iſt Trevor Ihr wahrer Name? fragte der

Miniſter.

Ein peinlicher Gedanke ſtieg für einen Augenblick in dem Gefangenen auf; einer, aber auch nur einer einzigen Perſon hatte er das Geheimniß anvertraut. Es war dieß Bianca. Ein kurzes Ueberlegen zer⸗ ſtreute aber ſogleich dieſen unedeln Verdacht.