Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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Welt leben und einſam ſterben. Denn es iſt jetzt ganz gleich, fügte ſie nach einem kurzen Ueberlegen hin⸗ zu,wo ich ſterbe oder wer die Augen der alten hei⸗ mathloſen Zigeunerin ſchließt; es iſt jetzt alles aus. Ich bin mit den Hearn's und Keelan's fertig. Glücklicher Weiſe brauche ich ſie nicht; vielleicht brau⸗ chen ſie mich mehr.

Unter dieſem tröſtenden Gedanken ergriff ſie den Zügel ihres Pferdes und lenkte es aus der Thal⸗ ſchlucht auf den Fußweg, der auf die Chauſſee nach Kotswold führte.

Milly und ihr Kind gelangte, von ihren Be⸗ ſchützern begleitet, wohlbehalten unter den Baum, wo das Veſperbrod ſo lange ſchon bereit ſtand.

Das Eintreffen der Ankömmlinge wurde von den hungrigen Knaben mit einem Freudenſchrei begrüßt.

Was in aller Welt bringt ihr denn da mit? fragte Jodrel.

Philipp hat ein kleines Kind gefunden, bemerkte Howard, beluſtigt über die ſorgfältige Weiſe, mit welcher Philipp Blandford das kleine unſchuldige We⸗ ſen trug.

Mit dem ihrem Alter eigenthümlichen offenen We⸗ ſen erklärten die Knaben alle, daß die junge Mutter und ihr Kind ihnen von Herzen willkommen ſei. So⸗ bald ihr Hunger geſtillt war, verlangten ſie von Oli⸗ ver die Mittheilung ſeiner Abenteuer.

Nichts jetzt von Abenteuern, rief Peter Marl, dazu iſt es keine Zeit, denn die Sonne wird ſchon untergegangen ſein, ehe wir nach Hauſe kommen.

Nein, nein, riefen einige der Knaben,wir brauchen nicht mehr als drei Stunden.