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die Farm wohl, ein paar Monate wenigſtens, Philipps Obhut anvertrauen.“
Dieß war der erſte Fingerzeig, den der Sohn vom Vater erhielt, daß dieſer ihn zu begleiten beab⸗ ſichtige.
„Ich bitte Sie, ja die Freunde nicht zu vergeſſen, die Sie mit Sehnſucht erwarten,“ rief der Major, während er in den Wagen ſtieg.„Sie werden unſere Adreſſe bei Torlonia finden.“
Beim Wegfahren ließ er in die Hand des Mannes im Ziegonfelle ein Trinkgeld gleiten, das ſelbſt einen Italiener in Erſtaunen geſetzt hätte.
Die Fahrt durch die Campagna bereitet doͥ Rei⸗ ſenden ganz vortrefflich auf ſeinen Eintritt in Rom vor. Die Gegend iſt flach, öde und unfruchtbar, ja die Vegetation iſt ſo gering, daß kaum die zahlreichen Heerden von Büffeln, die in halbwildem Zuſtande umherirren und erſt eingefangen werden müſſen, wenn ſr Eigenthümer ſie brauchen, genügende Nahrung
nden.
Zuweilen fällt der Blick auf Ueberbleibſel einer koloſſalen Waſſerleitung, eines verfallenen Tempels oder einer zerſtörten Veſte, auf welcher einſt einer der Feudaltyrannen Roms im Mittelalter gewohnt hatte, und veranlaßt den Ausdruck der Bewunderung; obgleich das vorherrſchende Gefühl das der Trauer iſt.
Es war, als ob die Reiſenden ſich dem Grab⸗ male einer Nation näherten.
Endlich hörte man die Poſtillone Eecco la Roma rufen, die, als ſie auf dem Ponte Mola anlangten, anhielten, um das jetzt ſichtbar gewordene Rom zu zeigen.


