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„Lady Fairclough!“ wiederholte Oliver erſtaunt.
„Es gibt zwei, die dieſen Titel führen,“ be⸗ merkte ſein Pflegevater,—„die verwittwete und Philipp's Mutter.„Ich will dafür ſorgen, daß der Brief an ſeine Adreſſe gelangt.“
„Es wurde nach dem armen Randal geſchickt mit der Aufforderung nach der Halle zu kommen, wo Major Henderſon, der für ſeine Geſchichte ſich in⸗ tereſſirte, ihn einlud, die Nacht zuzubringen. Dieß war übrigens nicht der einzige Vortheil, den dieſer der Güte ſeines neuen Bekännten verdankte, indem ihm derſelbe, ehe er ſeine Reiſe weiter fortſetzte, einen Brief an Philipp's Vormund einhändigte.
„Er wird Ihnen zu Ihrer Einſchiffung behilflich ſein,“ ſagte Oliver, als er Randal unter einem Hände⸗ druck glückliche Reiſe wünſchte.„Vielleicht treffen wir uns eines Tags wieder.“
„Wünſchen Sie dieß wirklich?“ fragte der dank⸗ are Jüngling.
„Ich ſage nichts, was mir nicht ernſt iſt.“
„Dann werden wir uns auch gewiß wieder tref⸗ fen!“ rief Randal herzlich;„und wenn das Glück mei⸗ nem feſten Entſchluß und meinem ehrlichen Streben nach Thätigkeit gunſtig iſt, hoffentlich unter beſſeren Umſtänden.“
Es lag etwas faſt Prophetiſches in dieſen Worten: denn auf den reichen Makler machte Oliver's Brief einen ſolchen Eindruck, daß er nach eingeholter weiterer Erkundigung ſeinem Schutzbefohlenen, anſtatt ihn zur See zu ſchicken, eine Anſtellung als Commis auf ſei⸗
nem Bureau gab.


