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richtete ihre häuslichen Geſchäfte, während er in der Nähe war, unter Stillſchweigen.
James Sparkes— oder Jem, wie man ihn ge⸗ wöhnlich nannte, war als ein mißgeſtalteter, kränklich ausſehender Knabe, der im Wachsthum zurückgeblieben war und an einem geſchwundenen Beine litt, das der Gemeindearzt für unheilbar erklärt hatte, zu dem Doktor gekommen. Der Vorſteher des Armenhauſes, der Schulmeiſter und die Aufſeher machten alle ihre Rand⸗ gloſſen über die Gründe, welche, Herbert Lacy bei ſeiner Wahl geleitet haben müßtén, da doch wenig⸗ ſtens ein Dutzend wohlgewachſene und kräftige Kna⸗ ben da waren, von welchen er einen zu ſeinem Die⸗ ner hätte auswählen können. Einige ſchrieben es ſeinem Hang zum Sonderbaren zu, Andere machten eine pfiffige Miene und meinten, der Grund liege in ſeinem Wunſche, eine lebende Species von einer merk⸗ würdig geformten Geſtalt neben der Sammlung, die er ſich anlegte, zu beſitzen; Niemand dachte aber an das wahre Motiv, das ihn geleitet haben könnte— an die Menſchlichkeit.
Jem war kaum etwas über ein Jahr an ſeinem neuen Zufluchtsorte, als man gewahr wurde, daß er mit weit weniger Schwierigkeit zu gehen anfange, als früher. Es wurden deßhalb vielfach Fragen an ihn geſtellt, deren Beantwortung er aber entſchieden ver⸗ weigerte. Wie alle Menſchen, welche, ohng Theil⸗ nahme zu finden, leiden, beſaß er eine gewiſſe Nei⸗ gung zur Bosheit oder wenigſtens die Anlage dazu, welche Umſtände ausrotten oder befeſtigen können.
Gleich der alten Haushälterin war auch er ſchweig⸗ ſam und gegen ſeinen Herrn unterwürfig, vor dem


