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Die erſten Worte, die ſie ſprach, waren:„Annie! Annie!“
Ein augenblickliches Lächeln ſpielte um ihre farb⸗ loſen Lippen, als Oliver das Kind in ihre Arme legte.
„Gott ſegne Sie dafür!“ murmelte ſie;„Gott ſegne ſie dafür.“
„Iſt ſie Ihre Mutter?“ fragte der Fremde.
„Nein! Ich ſehe ſie heute Nacht zum erſten Mal. Wir waren die Erſten,“ fuhr er fort auf Philipp deutend, der indeſſen von dem Speicher herunter⸗ geſtiegen war,„die in der Scheune ein Obdach ſuch⸗ ten; dann kamen die beiden Zigeuner und zuletzt dieſe arme Frau und ihr Kind.“
„So ſind Sie alſo mein Retter?“ rief die Frau.
„Ich that mein Möglichſtes,“ verſetzte Oliver be⸗ ſcheiden.„Uebrigens hoffe ich dem Burſchen nicht völlig den Garaus gemacht zu haben,“ fügte er bei.
Ein Seufzer von dem auf den Boden hingeſtreck⸗ ten Meiſter Jinks überzeugte ihn, daß, wie verzweif⸗ lungsvoll auch die Lage dieſer reſpektablen Perſon war, deren Lebensathem noch nicht entwichen ſei.
Der Fremde näherte ſich der Stelle, wo der Landſtreicher lag und wandte ihn mit dem Fuße um. Die Kugel— oder vielmehr der Marmorſchuſſer und der Nagel mit meſſingenem Kopf; denn unſere Leſer haben gewiß nicht vergeſſen, auf welch eigen⸗ thümliche Weiſe das Piſtol geladen war— waren ihm durch die Wange gedrungen und hatten einige ſeiner Zähne zerſchmettert, ohne jedoch ihn geradezu ſchwer zu verletzen. Ein Schauer durchrieſelte ſeinen
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