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und welches ich mit meiner Tante Erlaubniß be⸗ ſtändig tragen werde.“
Es war dieß ein einfaches goldenes Bracelet mit dem Bilde der Geberin, nach einem Gemälde von Sir Thomas Lawrence, auf Emaille gemalt, welches Miß Tracy in vollem Glanze ihrer Schön⸗ heit darſtellte, durch welche ſie ein halbes Jahr⸗ hundert zuvor ſo viele Köpfe verdreht hatte.
„Es wundert mich, daß Sie es erkennen,“ er⸗ widerte das alte Fräulein ſeufzend.
Die beiden jungen Damen verſicherten ſie, daß die Aehnlichkeit zu groß ſei, als daß man ſich irren könnte. Miß Margaret glaubte ihnen und legte un⸗ ter Lächeln ihrer künftigen Nichte das Armband an. Endlich erſchien der wichtige Tag, der noch heute in der Grinnerung der Dorfbewohner von Grans⸗ toun fortlebt, obgleich viele Jahre ſeither verfloſſen ſind. Die ländliche Kirche, in welcher die Ceremo⸗ nie ſtattfand, war mit den köſtlichſten Blumen de⸗ corirt worden, und auf dem dahin führenden Wege hatten ſich die beiden Familien zugehörenden Päch⸗ ter in zwei Reihen aufgeſtellt. Die herzlichſten Segenswünſche begleiteten die jungen Frauen und deren Gatten, als ſie in Prozeſſion das heilige Ge⸗ bäude verließen.
Tom und Norah waren zu gleicher Zeit getraut worden.
PNach einem ſplendiden Frühſtück, auf welches ein Mittageſſen für die Pächter und Dorfbewohner folgte, reisten die jungen Paare nach dem Conti⸗ nent ab. Als die Wägen wegfuhren, verſicherte Miß Margaret huldvoll ihren Bruder, daß ſie mit ſeinem Betragen bei dieſer Veranlaſſung völlig zu⸗


